[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"decision-ecli-de-neuris-jure249031620":3,"decision-more-ecli-de-neuris-jure249031620":18},{"id":4,"ecli":5,"caseNumber":6,"courtId":7,"courtName":8,"courtSlug":9,"decisionDate":10,"fullText":11,"language":12,"source":13,"sourceUrl":14,"summary":15,"slug":16,"metadata":17},"14898","ECLI:DE:NEURIS:JURE249031620","30 W (pat) 551\u002F21",42,"Bundespatentgericht","bundespatentgericht","2024-06-20T00:00:00.000Z","#  (Markenbeschwerdesache – „private BEAUTY lab“ (Wort-\u002FBildmarke)\u002F„BEAUTYLAB“ (Unionsmarke, Wortmarke)\u002F„BEAUTYLAB“ (Unionsmarke, Wortmarke)\u002F„BEAUTYLAb“ (IR-Marke, Wort-\u002FBildmarke) – zur Unzulässigkeit der Benutzungseinrede - keine Verwechslungsgefahr) \n\n## Tenor\n\n**In der Beschwerdesache**\n\n…\n\n**betreffend die Marke 30 2019 004 287**\n\nhat der 30. Senat (Marken- und Design-Beschwerdesenat) des Bundespatentgerichts in der Sitzung vom 20. Juni 2024 unter Mitwirkung des Richters Merzbach als Vorsitzender sowie der Richterin Dr. Weitzel und des Richters Posselt\n\nbeschlossen:\n\nI. Die Beschwerde des Widersprechenden wird zurückgewiesen.\n\nII. Der Kostenantrag des Beschwerdegegners wird zurückgewiesen.\n\n## Gründe\n\n**I.**\n\n1\\. Die Wort-\u002FBildmarke \n\n2\\. ist am 21. Februar 2019 angemeldet und 20. Juni 2019 für die Waren und Dienstleistungen \n\n3\\. „Klasse 3: Wasch- und Bleichmittel; Putz-, Polier-, Fettentfernungs- und Schleifmittel; Mittel zur Körper-und Schönheitspflege; Färbepräparate für kosmetische Zwecke in Form von Pigmenten und Pigmentpasten; Seifen; Parfümeriewaren; ätherische Öle; künstliche Nägel; Klebstoffe für kosmetische Zwecke; Hautpflegeprodukte; Mittel zur Handpflege; Mittel zur Fußpflege; Mittel zur Nagelpflege; Hand- und Hautreinigungsmittel \n\n4\\. Klasse 35: Groß- und Einzelhandelsdienstleistungen, auch über das Internet oder mittels Teleshopping-Sendungen, in Bezug auf Kosmetika, Verbrauchsmaterialien sowie Apparate und Geräte für Kosmetik-, Fußpflege-und Nagelpflege-Salons; Werbung; Geschäftsführung; Unternehmensverwaltung; Büroarbeiten \n\n5\\. Klasse 39: Flaschenabfülldienste; Abfüllung oder Konditionierung von Mitteln zur Körper- und Schönheitspflege, Pflege-, Schönheit- und Schminkmitteln, Klebstoffen für kosmetische Zwecke, Rohstoffen zur Herstellung von Mitteln zur Körper- und Schönheitspflege, Putz-, Polier-, Fettentfernungs- und Schleifmitteln \n\n6\\. Klasse 40: kundenspezifische Anfertigung von Kosmetika für Dritte, nämlich von Mitteln zur Körper- und Schönheitspflege, Pflege-, Schönheits- und Schminkmitteln; Aufdrucken von Etiketten; Spezialanfertigung von Werkzeugen für Dritte; Verarbeitung von kosmetischen oder chemischen Materialien und Stoffen für Dritte; Verarbeitung von Rohstoffen zur Herstellung von Mitteln zur Körper- und Schönheitspflege; Verarbeitung von Erzeugnissen für die Herstellung von Mitteln zur Körper- und Schönheitspflege; Verarbeitung von chemischen Erzeugnissen; Verarbeitung von Chemikalien; Pigmentierung von Produkten; Verarbeitung von Pigmenten; Zurichten von Materialien auf Bestellung [für Dritte] \n\n7\\. Klasse 42: Entwicklung von Produkten; Design von Verpackungen; Design von Etiketten; Entwicklung und Bau von Modellen und Prototypen für Forschungszwecke und die technische Produktentwicklung \n\n8\\. unter der Nummer 30 2019 004 287 in das beim Deutschen Patent- und Markenamt geführte Register eingetragen worden. Die Veröffentlichung der Eintragung erfolgte am 26. Juli 2019\\. \n\n9\\. Gegen die Eintragung hat der Beschwerdeführer am 24. Oktober 2019 aus drei Marken Widerspruch erhoben, nämlich aus: \n\n10\\. 1\\. der für die Waren und Dienstleistungen der \n\n11\\. „Klasse 3: Kosmetische Feuchtigkeitscremes zur Verwendung nach der Rasur; Rasierwasser; After-Sun-Gele [Kosmetika]; Sonnenschutzcremes; Hautcremes zur Reduzierung von Altersflecken; Alkoholische Lösungsmittel als Reinigungsmittel; Antiagingcremes; Faltencremes; Cremes für die Aromatherapie; Künstliche Bräunungspräparate; Hautbräunungscremes; Babyöle; Basiscremes; Badecremes, nicht für medizinische Zwecke; Badeöle; Kosmetische Masken; Schönheitspflegemittel in Form von Cremes; Mittel zur Körper- und Schönheitspflege in Form von Gelen; Lotionen für die Schönheitspflege; Mittel zur Körper- und Schönheitspflege in Form von Milch; Rouge für das Gesicht; Rougestifte; Körperlotionen; Körpercremes; Körpercrememasken; Körpermasken; Körperöl; Kosmetische Körperölsprays; Körper-Peeling; Bräunungscremes; Reinigungsmittel zur Fleckenentfernung; Kosmetika; Kosmetische Hautbräunungsmittel; Mittel zur Körper- und Schönheitspflege zur Behandlung von trockener Haut; Bleichcreme für die Haut; Cremes zur Reduzierung von Cellulite; Hautbräunungscremes; Nagelhautcremes; Enthaarungsmittel; Ätherische Öle für den persönlichen Gebrauch; Ätherische Öle; Peelingcremes; Gesichtscreme (nicht für medizinische Zwecke); Gesichtswaschmittel [Kosmetika]; Gesichtscremes für kosmetische Zwecke; Gesichtsmasken; Kosmetische Gesichtspeelings; Gesichtswasser [Mittel zur Körper- und Schönheitspflege]; Gesichtswaschmittel [Kosmetika]; Haarcremes; Haarentfernungscremes; Reiniger für die Hände; Handwaschmittel; Lippenbalsam, nicht für medizinische Zwecke; Lippencremes; Lipgloss; Lipgloss; Lippenstifte; Lotionen zur Cellulitereduzierung; Schminkgrundierungen; Massageöle; Feuchtigkeitsmittel; Nagelcremes; Nagelgel; Nagelhärter; Windelcremes [nicht für medizinische Zwecke]; Nachtcremes; Fußcremes, nicht für medizinische Zwecke; Cremes zur Behandlung der Kopfhaut, nicht für medizinische Zwecke; Parfümierte Seifen; Schutzcremes für Leder; Mittel zur Behandlung der Kopfhaut (nicht arzneimittelhaltig); Abbeizmittel; Rasiercremes; Hautreinigungsmittel; Hautreinigungscremes; Tonic für die Hautpflege; Seifen; Fleckenreiniger; Sonnenblocker [Kosmetika]; Kosmetische Sonnenschutzlippenstifte; Mittel zur Körper- und Schönheitspflege für das Sonnenbad; Bräunungslotionen; Bräunungsöle; Sonnenschutzmittel; Bräunungsöle; Bräunungsmittel; Bräunungscremes; Bräunungsgele; Waschcremes; Körperreinigungsmittel für den persönlichen Gebrauch; Wasserfreie Seifen; Mit Hautreiniger getränkte Tücher; Faltencremes; Seifen; Badekristalle; Schaumbäder; Klebstoffe für kosmetische Zwecke. \n\n12\\. Klasse 5: Reinigungsmittel bei Akne [Pharmazeutika]; Aknecremes [Pharmazeutika]; Verbandwatte; Medizinische antibakterielle Gesichtswaschmittel; Antiseptische Reinigungsmittel; Cremes (für medizinische Zwecke) zur Verwendung nach dem Aufenthalt in der Sonne; Badezusätze für medizinische Zwecke; Medizinische Cremes für die Lippen; Kristalle für therapeutische Zwecke; Nahrungsergänzungsmittel für diätetische Zwecke; Medizinische Gesichtscremes; Handcremes für medizinische Zwecke; Medizinische Gesichtspeelings; Medizinische Fußcremes; Medizinische Cremes; Medizinische Lippenbalsame; Medizinische Hautcremes; Öle für medizinische Zwecke; Medizinische Nachtcremes; Peptone für pharmazeutische Zwecke; Pharmazeutische Cremes; Pharmazeutische Präparate; Medizinische Schutzcremes; Hygienepräparate für medizinische Zwecke; Desinfektionstücher für medizinische Zwecke; Mittel zur Behandlung der Kopfhaut [arzneimittelhaltig]; Peelings [Präparate] für medizinische Zwecke; Hautpflegecremes für medizinische Zwecke; Medizinische Cremes für therapeutische Zwecke; Therapeutisch-medizinische Badepräparate; Vaginalspülungen; Desinfektionswaschmittel, ausgenommen Seifen; Nahrungsergänzungsmittel für diätetische Zwecke; Desinfizierende Handwaschmittel; Handlotionen (medizinisch); Medizinische Hautlotionen. \n\n13\\. Klasse 35: Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf feuchtigkeitsspendende Aftershave-Cremes; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Aftershave; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Gele zur Verwendung nach dem Sonnenbaden [Mittel zur Körper- und Schönheitspflege]; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Cremes zur Verwendung nach dem Sonnenbaden; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Cremes zur Reduzierung von Altersflecken; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf alkoholische Lösungsmittel als Reinigungsmittel; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Cremes gegen Alterungserscheinungen; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Antifaltencremes; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Cremes für die Aromatherapie; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf künstliche Bräunungspräparate; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Selbstbräunungscremes; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Babyöle; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Basiscremes; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Badecremes; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Badeöl; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Schönheitsmasken; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Schönheitscremes; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Schönheitsgele; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Schönheitslotionen; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Schönheitsmilch; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Rouge; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Rougestifte; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Körperlotionen; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Körpercreme; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Körpermaskencremes; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Körpermasken; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Körperöl; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Körperölspray; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Körperpeelings; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Bräunungscremes; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Reinigungszusammensetzungen zum Entfernen von Flecken; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Mittel zur Körper- und Schönheitspflege; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf kosmetische Hautbräunungsmittel; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Mittel zur Körper- und Schönheitspflege zur Behandlung von trockener Haut; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Bleichcreme für die Haut; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Anticellulite-Cremes; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Hautbräunungsmittel; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Nagelhautcreme; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Enthaarungsmittel; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf ätherische Öle für den persönlichen Gebrauch; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf ätherische Öle; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Peelingcremes; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf nicht arzneimittelhaltige Gesichtscremes; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Gesichtsreinigungsmittel; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Gesichtscremes; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Gesichtsmasken; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Gesichtspeelings; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Gesichtstoner [Mittel zur Körper- und Schönheitspflege]; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Gesichtswaschmittel [Mittel zur Körper- und Schönheitspflege]; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Haarcremes; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Haarentfernungscremes; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Handreiniger; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Handwaschmittel; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Lippenbalsam; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Lippencremes; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Lippenglanz; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Lippenglanz; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Anticellulite-Lotionen; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Make-up-Grundierungen; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Massageöle; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Feuchtigkeitsmittel; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Nagelcremes; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Nagelgele; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Nagelkräftiger; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Windelcremes [nicht arzneimittelhaltig]; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Nachtcremes; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf nicht arzneimittelhaltige Fußcremes; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf nicht arzneimittelhaltige Cremes zur Behandlung der Kopfhaut; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf parfümierte Seife; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Konservierungscremes für Leder; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf nicht arzneimittelhaltige Kopfhautkuren; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Abbeizmittel; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Rasiercremes; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Hautreinigungsmittel; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Hautreinigungscremes; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Hauttoner; Einzelhandelsdienstleistungen bezüglich Seifen; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Fleckentferner; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Sonnenblocker [Mittel zur Körper- und Schönheitspflege]; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Lippenstifte mit Sonnenblocker [Mittel zur Körper- und Schönheitspflege]; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Bräunungsmittel; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Sonnenlotionen; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Sonnenöle; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Lotionen mit Sonnenblocker; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Sonnenöle; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Sonnenschutzmittel; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Bräunungscremes; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Bräunungsgele [Mittel zur Körper- und Schönheitspflege]; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Waschcremes; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Waschpräparate für den persönlichen Gebrauch; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Trockenseife; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf mit Hautreiniger getränkte Tücher; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Cremes gegen Falten; Einzelhandelsdienstleistungen bezüglich Seifen; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Badesalze; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Schaumbäder; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Klebstoffe für kosmetische Zwecke; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Reinigungsmittel gegen Akne [pharmazeutische Präparate]; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Cremes gegen Akne [pharmazeutische Präparate]; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Verbandwatte; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf arzneimittelhaltige antibakterielle Gesichtswaschmittel; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf antiseptische Reinigungsmittel; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf arzneimittelhaltige Cremes zum Auftragen nach dem Sonnenbad; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf arzneimittelhaltige Badepräparate; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf arzneimittelhaltige Lippencremes; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Kristalle für therapeutische Zwecke; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Nahrungsergänzungsmittel; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf arzneimittelhaltige Gesichtscremes; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Handcremes für medizinische Zwecke; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf arzneimittelhaltige Gesichtspeelings; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf arzneimittelhaltige Fußcremes; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf arzneimittelhaltige Cremes; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf arzneimittelhaltigen Lippenbalsam; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf arzneimittelhaltige Hautcremes; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Öle für medizinische Zwecke; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf arzneimittelhaltige Nachtcremes; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Peptone für pharmazeutische Zwecke; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf pharmazeutische Cremes; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf pharmazeutische Erzeugnisse; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf arzneimittelhaltige Schutzcremes; Wiederverkauf in Bezug auf Hygienepräparate für medizinische Zwecke; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf sterilisierende Tücher; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf arzneimittelhaltige Kopfhautkuren; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Peelings [Präparate] für medizinische Zwecke; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Hautpflegecremes für medizinische Zwecke; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf medizinische Therapiecremes; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf therapeutische arzneimittelhaltige Badezusätze; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Vaginalspülungen; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf desinfizierende Waschmittel [ausgenommen Seife]; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf diätetische Nahrungsergänzungsmittel; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf desinfizierende Handwaschmittel; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf arzneimittelhaltige Handlotionen; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf arzneimittelhaltige Hautlotionen; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Kosmetikutensilien; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Kosmetikbürsten; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Kosmetiktaschen; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Kosmetikapplikatoren; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Anspitzer für Kosmetikstifte; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf kosmetische Kompaktpuderdosen; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Behältnisse für Mittel zur Körper- und Schönheitspflege; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Apparate zur therapeutischen Stimulation des Körpers; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Apparate zur therapeutischen Muskelstimulation; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf biotherapeutische Gesichtsmasken; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf therapeutische Tonisierungsgeräte für den Körper; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Gesichtsmasken für medizinische Zwecke; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Gaslasergeräte für medizinische Behandlungen; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf elektromagnetische Hochfrequenztherapieapparate; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf therapeutische Heißluftapparate; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf therapeutische Heizapparate; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf therapeutische Heizinstrumente; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Laser für medizinische Zwecke; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf elektrische Niederfrequenzapparate für therapeutische Zwecke; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Magnete für therapeutische Zwecke; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf medizinische Hautschaber; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf medizinische Therapieinstrumente; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf ortsfeste elektrische Therapieapparate; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf therapeutische Apparate mit Massagevorrichtungen; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Haarprothesen; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf therapeutische Wirkwaren; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Instrumente zur Behandlung mithilfe von sichtbarem Licht; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Wassertherapiegeräte für medizinische Zwecke; Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf Wasserbehandlungsapparate für medizinische Zwecke; Managementberatung für Unternehmen in Bezug auf Strategie, Marketing, Produktion, Personal und Einzelhandelsverkauf; Verkaufsförderung und Werbung; Werbe- und Marketingdienstleistungen, nämlich Verkaufsförderung für die Produkte und Dienstleistungen Dritter; Analyse von Geschäftsdaten; Unternehmensüberwachung und -beratung, nämlich Daten- und Verhaltensanalysen, um Strategie, Einblick und Marketinganleitung bereitzustellen, sowie für die Analyse, das Verstehen und die Vorhersage von Verhalten und Motivationen sowie Markttrends; Verkaufsförderung für Waren und Dienstleistungen Dritter mittels Betrieb einer Online-Plattform mit Links zu den Ressourcen Dritter; Bereitstellung einer durchsuchbaren Online-Datenbank für Waren und Dienstleistungen Dritter; Dienstleistungen im Zusammenhang mit elektronischem Handel, Nämlich, Bereitstellung von Informationen über Waren und Dienstleistungen über Telekommunikationsnetze für Werbe- und Verkaufszwecke“ \n\n14\\. seit dem 3. September 2015 registrierten Unionsmarke **UM** **013 881 206**\n\n15\\. **BEAUTYLAB**\n\n16\\. 2\\. der für die Waren und Dienstleistungen der \n\n17\\. „Klasse 8: Handbetätigte Werkzeuge und Geräte; Maniküre- und Pedikürenecessaires; Rasierapparate; Schnauz- und Bartschneidemaschinen; Nasenhaartrimmer; Wimperntrenner; Wimpernzangen; Zangen; Nagelhautzangen; Nagelknipser; Nagelzangen; Trimmer für die Behandlung von Nagelhaut; Pinzetten zum Epilieren; Zangen; Nagelpoliergeräte; Nagelfeilen; Nagelscheren; Fingernagelpolierer [elektrisch oder nicht elektrisch]; Geräte für die Gesundheits- und Schönheitspflege; Hairstylinggeräte; Haarbrenneisen; Frisiereisen; Walkeisen; Werkzeuge zur Körperverzierung; Schmirgelfeilen; Bügeleisen; Haarschneide- und Haarentfernungsgeräte; Haarschneidemaschinen, -schneider, -trimmer und -scheren; Maniküre- und Pediküregeräte; Nagelhautzangen; Federzangen; Werkzeuge zur Körperverzierung; Etuis für Maniküre- oder Pediküregeräte; Teile und Zubehör für alle vorgenannten Waren \n\n18\\. Klasse 10: Apparate zur therapeutischen Stimulation des Körpers; Apparate für die Tonisierung des Körpers; Apparate zur therapeutischen Stimulation der Muskeln; Biotherapeutische Gesichtsmasken; Apparate für die Tonisierung des Körpers; Körpermassagegeräte; Gesichtsmasken für medizinische Zwecke; Gaslasergeräte für medizinische Behandlungen; Elektromagnetische Hochfrequenzapparate für therapeutische Zwecke; Therapeutische Heißluftapparate; Wärmetherapiegeräte; Wärmetherapiegeräte; Lasergeräte für therapeutische Zwecke; Elektrische Niederfrequenzapparate für therapeutische Zwecke; Magnete für therapeutische Zwecke; Medizinische Hautschleifgeräte; Medizinische Therapieapparate; Elektrische Therapiegeräte; Therapeutische Apparate mit Massageeinrichtungen; Therapeutische Geräte für die Haarentfernung; Therapeutische Strumpfwaren; Instrumente für die Behandlung mit sichtbarem Licht für medizinische Zwecke; Wassertherapieapparate für medizinische Zwecke; Wassertherapieapparate für medizinische Zwecke; Medizinische Geräte zur Hautverbesserung; Medizinische Geräte zum Tonisieren der Haut; Medizinische Geräte zum Tonisieren des Körpers; Apparate und Instrumente zur Hautverjüngung; Medizinische Geräte und Instrumente für die Hautpflege; Medizinische Auflagen zum Auftragen von Flüssigkeiten auf die Haut [ausgenommen Verbandmaterial]; Hauttemperaturanzeiger für medizinische Zwecke; Medizinische Hautschleifgeräte; Medizinische Ultraschallgeräte; Ultraschall-Therapieapparate; Apparate zur Behandlung von Cellulitis; Elektroden zur Verwendung mit medizinischen Geräten und Instrumenten; Apparate zur Muskelstimulation; Geräte zur Verwendung bei der Tonisierung und beim Training der Muskeln; Teile und Bestandteile für alle vorstehend genannten Waren \n\n19\\. Klasse 38: Telekommunikation, nämlich elektronische Übertragung von Daten, Nachrichten und Informationen; Ausstrahlung, nämlich Hochladen, Versenden, Anzeigen, Markieren, Bloggen, gemeinsames Nutzen oder sonstiges Bereitstellen von elektronischen Medien oder Informationen über das Internet oder andere Kommunikationsnetze; Ausstrahlung von Rundfunk- und Fernsehprogrammen; Ausstrahlung von Rundfunkprogrammen im Internet; Bereitstellung von Online-Foren für die Kommunikation zu Themen von allgemeinem Interesse, einschließlich Kosmetika, Schönheit, Schönheitstherapien und Schönheitsprodukte; Bereitstellung von Online-Gesprächsforen und elektronischen Mailboxen; Streaming von Videomaterial im Internet; Streaming von Tonmaterial im Internet; Bereitstellung des Zugangs zu Computer-, elektronischen und Online-Datenbanken; Elektronische Kommunikationsdienste; Übertragung von Nachrichten, Daten und Inhalten über das Internet und andere Computer- und Kommunikationsnetze; Bereitstellung von Online-Foren, Chatrooms, Blogs und Listservern für die Übermittlung von Nachrichten, Kommentaren und Multimediainhalten unter Benutzern; Übertragung von elektronischen Medien, Multimediainhalten, Videos, Spielfilmen, Bildern, Texten, Fotografien, Spielen, von Benutzern erzeugten Inhalten, Audioinhalten und Informationen über das Internet und andere Computer- und Kommunikationsnetze; Bereitstellung von Online-Kommunikationsverknüpfungen zur Weiterleitung der Benutzer von Websites auf andere lokale und weltweite Websites; Bereitstellung des Zugangs zu Websites von Dritten über eine universelle Anmeldung; Bereitstellung des Zugangs zu Computerdatenbanken im Bereich soziale Netze, Vermittlung von Bekanntschaften und Partnervermittlung; Elektronische Mailbox-Dienste; Bereitstellung des Zugangs zu nicht herunterladbarer Software zur Ermöglichung des Austausches von Multimediainhalten und Kommentaren zwischen Benutzern; Bereitstellung des Zugangs zu nicht herunterladbarer Software zur Ermöglichung der Verfolgung von Multimediainhalten durch Inhalteanbieter \n\n20\\. Klasse 41: Erziehung; Ausbildung; Unterhaltung; Sportliche und kulturelle Aktivitäten; Coaching; Verlagsdienstleistungen; Meditationsschulungen; Durchführung von Lehrgängen zur Persönlichkeitsentwicklung; Bildung und Ausbildung in Bezug auf die Bereitstellung von Therapien, persönlichen Behandlungen, Pflege- und Hygienedienstleistungen; Organisation von Ausstellungen, Foren, Wettbewerben, Symposien und Showveranstaltungen; Bildung, Ausbildung und kulturelle Dienstleistungen in Bezug auf Therapie, Hygiene, Schönheitspflege, medizinische Analysen, Beratungen auf dem Gebiet der Pharmazie, Auswahl und Verwendung von Parfümeriewaren, Körperpflegemitteln, Mitteln zur Körper- und Schönheitspflege und pharmazeutischen Erzeugnissen, Farbanalyse und persönliche Erscheinung; Bildung, Ausbildung und kulturelle Dienstleistungen in Bezug auf Aromatherapie, Reflextherapie, Dienstleistungen von Heilbädern, Schönheitsbehandlungen, Make-up-Dienstleistungen, Verabreichung von Massagen, Maniküre, Pediküre, Dienstleistungen von Kosmetiksalons, Kosmetologie, Stilberatung und Ästhetik; Unterricht im Bereich der Körperpflege; Information und Beratung in Bezug auf vorstehend genannte Leistungen; Bereitstellung von Online-Zeitschriften \n\n21\\. Klasse 44: Therapeutische Dienstleistungen; Hygienedienste; Gesundheits- und Schönheitspflege für Menschen und Tiere; Medizinische Analysen für die Diagnose und Behandlung von Menschen; Beratungen in der Pharmazie; Schönheitsberatung; Dienstleistungen von Schönheitssalons; Dienstleistungen von Schönheitssalons; Durchführung von Farbanalysen [Dienstleistungen von Schönheitssalons]; Dienstleistungen in Bezug auf das persönliche Auftreten; Aromatherapie-Dienste; Durchführung von Reflextherapien; Dienstleistungen von Schönheitssalons; Betrieb von Kureinrichtungen; Dienstleistungen von Schönheitssalons; Schminkdienstleistungen; Durchführung von Massagen; Dienstleistungen auf dem Gebiet der Körper- und Hautpflege; Schönheitspflege von Kurbädern; Maniküre; Pediküre; Kosmetische Behandlungen; Kosmetik; Dienstleistungen im Bereich Ästhetik; Beratung im Bereich Ästhetik; Körperenthaarung durch Wachs; Kosmetische Körperpflegedienstleistungen; Kosmetische Körper-, Gesichts- und Haarbehandlung; Information und Beratung in Bezug auf alles vorstehend Genannte“ \n\n22\\. seit dem 23. Februar 2016 registrierten Unionsmarke **UM** **015 138 341**\n\n23\\. **BEAUTYLAB**\n\n24\\. 3\\. dem EU-Schutzrechtsanteil der u.a. für die Waren und Dienstleistungen der \n\n25\\. „Klasse 3: Aftershave-Feuchtigkeitscremes, After-Sun-Gele [Kosmetika], Cremes zur Reduzierung von Altersflecken, Alkoholische Lösungsmittel als Reinigungspräparate, Anti-Aging-Cremes, Anti-Falten-Cremes, Aromatherapie-Cremes, Künstliche Bräunungspräparate, Selbstbräunungscremes, Babyöle, Basiscremes, Badeöl, Schönheitsmasken, Körpercreme, Körpermaskencreme, Körpermasken, Körperöl, Körperölspray, Körperpeeling, Bräunungscremes, Reinigungszusammensetzungen zur Fleckenentfernung, Kosmetika, Kosmetika zur Bräunung der Haut, Kosmetika zur Behandlung trockener Haut Hautcremes zum Aufhellen der Haut, Cremes zur Cellulite-Reduktion, Cremes zum Bräunen der Haut, Nagelhautcreme, Enthaarungsmittel, ätherische Öle für den persönlichen Gebrauch, ätherische Öle, Peeling-Cremes, nicht medizinische Gesichtscreme, Gesichtsreiniger, Gesichtscreme, Gesichtsmasken, Gesichtspeelings, Gesichtswasser [Kosmetik], Gesichtswaschmittel [Kosmetik], Haarcreme, Haarentfernungscreme, Handreiniger, Handwaschmittel, Lippenbalsam, Lippencreme, Lipgloss, Lippenpolierer, Lippenstift, Lotionen zur Cellulite-Reduktion, Make-up up Foundations, Massageöl, Feuchtigkeitscreme, Nagelcreme, Nagelgel, Nagelstärkungsmittel, Windelcreme [nicht medizinisch], Nachtcreme, nicht medizinische Fußcreme, nicht medizinische Creme zur Kopfhautbehandlung, parfümierte Seife, Konservierungscremes für Leder, nicht -medizinische Kopfhautbehandlungen, Scheuerlösungen, Rasierschaum, Hautreiniger, Hautreinigungscreme, Hauttoner, Seife, Fleckenentferner, Sonnenschutzmittel [Kosmetik], Sonnenschutzlippenstifte [Kosmetika], Sonnenbronzer, Sonnenlotion, Sonnenöl, Sonnenschutzlotionen, Bräunungsöle, Bräunungspräparate, Bräunungscremes, Bräunungsgele [Kosmetik], Waschcremes, Waschmittel für den persönlichen Gebrauch, wasserlose Seife, Mit einem Hautreinigungsmittel imprägnierte Tücher, Anti-Falten-Creme, Seifen, Bad Salze, Schaumbad \n\n26\\. Klasse 35: Einzelhandelsdienstleistungen im Zusammenhang mit dem Verkauf von Aftershave-Feuchtigkeitscremes, After-Sun-Gelen [Kosmetika], Cremes zur Reduzierung von Altersflecken, alkoholischen Lösungsmitteln als Reinigungsmittel, Anti-Aging-Cremes, Anti-Falten-Cremes, Aromatherapie-Cremes, künstlichen Bräunungsmitteln, Selbstbräunungsmitteln Cremes, Babyöle, Basiscremes, Badeöle, Schönheitsmasken, Körpercremes, Körpermaskencremes, Körpermasken, Körperöle, Körperölsprays, Körperpeelings, Bräunungscremes, Reinigungsmittel zur Fleckenentfernung, Kosmetika, Kosmetika zur Bräunung der Haut, Kosmetika zur Behandlung trockener Haut, Cremes zum Aufhellen der Haut, Cremes zur Reduzierung von Cellulite, Cremes zum Bräunen der Haut, Nagelhautcreme, Enthaarungsmittel, ätherische Öle für den persönlichen Gebrauch, ätherische Öle, Peelingcremes, nicht medizinische Gesichtscreme, Gesichtscreme Reinigungsmittel, Gesichtscremes, Gesichtsmasken, Gesichtspeelings, Gesichtswasser [kosmetisch], Gesichtswaschmittel [kosmetisch], Haarcreme, Haarentfernungscreme, Handreiniger, Handwaschmittel, Lippenbalsam, Lippencreme, Lipgloss, Lippenpolierer, Lippenstift, Lotionen zur Reduzierung von Cellulite, Make-up-Grundlagen, Massageöl, Feuchtigkeitscremes, Nagelcreme, Nagelgel, Nagelstärkungsmittel, Windelcreme [nicht medizinisch], Nachtcreme, nicht medizinische Fußcreme, nicht medizinische Creme zur Behandlung der Kopfhaut, parfümierte Seife, Konservierungscremes für Leder, nicht medizinische Kopfhautbehandlungen, Scheuerlösungen, Rasierschaum, Hautreinigungsmittel, Hautreinigungscreme, Hauttoner, Seife, Fleckenentferner, Sonnenschutzmittel [Kosmetika], Sonnenschutzlippenstifte [Kosmetika], Sonnenbräuner, Sonnencreme Bräunungslotion, Bräunungsöl, Sonnenschutzlotionen, Bräunungsöle, Bräunungspräparate, Bräunungscremes, Bräunungsgele [Kosmetika], Toilettenmittel und Hautpflegemittel, Waschcremes, Waschmittel für den persönlichen Gebrauch, wasserlose Seife, Tücher Imprägniert mit Hautreinigungsmitteln, Anti-Falten-Cremes, Seifen, Badesalzen, Schaumbädern, Akne-Reinigungsmitteln [pharmazeutische Präparate], Akne-Cremes [pharmazeutische Präparate], medizinischen antibakteriellen Gesichtswaschmitteln, antiseptischen Reinigungsmitteln, medizinischen Cremes zur Anwendung nach Kontakt mit dem Sonne, medizinische Cremes für die Lippen, Kristalle für therapeutische Zwecke, Nahrungsergänzungsmittel, medizinische Gesichtscremes, medizinische Gesichtspeelings, medizinische Fußcremes, medizinische Cremes, medizinische Lippenbalsam, medizinische Hautcremes, medizinische Öle, Nachtcremes [medizinisch], Peptone für Pharmazeutische Zwecke, pharmazeutische Cremes, Pharmazeutika, medizinische Schutzcremes, Hygienepräparate für medizinische Zwecke, Desinfektionstücher, medizinische Kopfhautbehandlungen, Peelings [Präparate] für medizinische Zwecke, Hautpflegecremes für medizinische Zwecke, therapeutische Cremes [medizinische], therapeutische medizinische Badepräparate, Vaginalwaschmittel, Desinfektionsmittel [ausgenommen Seifen], diätetische Nahrungsergänzungsmittel, Geräte zur therapeutischen Stimulation des Körpers, Geräte zur therapeutischen Stimulation der Muskeln, biotherapeutische Gesichtsmasken, Körpertonisierungsgeräte [therapeutisch], Gesichtsmasken für medizinische Zwecke Verwendung, Gaslasergeräte zur medizinischen Behandlung, Elektromagnetische Hochfrequenztherapiegeräte, Heißlufttherapiegeräte, Heißtherapiegeräte, Heißtherapieinstrumente, Laser für medizinische Zwecke, Niederfrequenzelektrotherapiegeräte, Magnete für therapeutische Zwecke, medizinische Hautabrasionsgeräte, medizinische Therapieinstrumente, statische elektrische Therapiegeräte, therapeutische Apparate integrierte Massagegeräte, Haarprothesen, therapeutische Strumpfwaren, Instrumente zur Behandlung mit sichtbarem Licht, Wassertherapiegeräte für medizinische Zwecke, Wasseraufbereitungsgeräte für medizinische Zwecke \n\n27\\. Klasse 44: Gesundheits- und Schönheitspflege für Menschen; Apothekenberatung; Dienstleistungen eines Schönheitssalons; Spas; Schönheitsbehandlungen; Make-up-Dienstleistungen; Massagedienstleistungen; Maniküredienstleistungen; Schönheitsberatung; Schönheitsbehandlung; Schönheitsbehandlungen für das Gesicht; Beratung im Bereich der Hautpflege“ \n\n28\\. seit 8. Mai 2014 international unter der Nummer **IR** **1 220 907** registrierten Wort-\u002FBildmarke \n\n29\\. Der Inhaber der jüngeren Marke hat im Amtsverfahren zunächst die Benutzung der Widerspruchsmarke IR 1 220 907 bestritten. Im Beschwerdeverfahren hat er sodann die Benutzung aller drei Widerspruchsmarken, also auch der Unionsmarken UM 013 881 206 und UM 015 138 341 bestritten, weil „mittlerweile alle dem Benutzungszwang“ unterlägen. \n\n30\\. Der Widersprechende hat keine Benutzungsunterlagen eingereicht und ausgeführt, die Einrede der Nichtbenutzung sei hinsichtlich aller drei Widerspruchsmarken unzulässig, weil diese am Anmelde- bzw. Prioritätstag der angegriffenen Marke noch nicht benutzungspflichtig gewesen seien. \n\n31\\. Die Markenstelle für Klasse 3 des Deutschen Patent- und Markenamts hat mit Beschluss vom 11. August 2021 eine Verwechslungsgefahr zwischen den Vergleichsmarken verneint und den Widerspruch zurückgewiesen. \n\n32\\. Zur Begründung ist ausgeführt, die beiden rangälteren Wortmarken „BEAUTYLAB“ setzten sich aus den Begriffen „BEAUTY“ für „Schönheit“ und „LAB“ als gebräuchliche Abkürzung für das englische Wort „laboratory“ zusammen, das dem deutschen Wort „Labor“ entspreche. Mit der naheliegenden Bedeutung „Schönheitslabor“ ergebe sich hinsichtlich der für die Körper- und Schönheitspflege bestimmten und\u002Foder damit im Zusammenhang stehenden Waren und Dienstleistungen eine unmittelbar beschreibende Angabe. Der Schutzumfang der rangälteren Wortmarken sei daher gering und beschränke sich auf die eigenprägende Charakteristik, die sich aus der Zusammenstellung der Wortelemente zu einem einheitlichen Gesamtbegriff in Form einer Einwortmarke ergebe. Wegen der schwachen Kennzeichnungskraft des Wortbestandteils könne der Bestandteil  in der rangälteren Wort-\u002FBildmarke  nicht prägen. Der Wortbestandteil könne daher auch nicht unter Vernachlässigung des Bildelements „  “ aus der rangälteren Wort-\u002FBildmarke herausgegriffen und der angegriffenen Marke gegenüber gestellt werden. \n\n33\\. Da Benutzungsfragen nicht zu erörtern seien, sei hinsichtlich der Frage der Waren- und Dienstleistungsähnlichkeit von der Registerlage auszugehen. Die für die angegriffene Marke eingetragenen Waren der Klassen 3 sowie die Dienstleistungen der Klasse 35 würden von den Verzeichnissen der rangälteren Marke begrifflich überlagernd erfasst. Es bestehe im Wesentlichen Identität. Die weiteren Dienstleistungen wiesen allenfalls eine geringe Ähnlichkeit zu den Waren und Dienstleistungen der rangälteren Marken auf. Bei einigen Dienstleistungen komme eine Ähnlichkeit nicht in Betracht; dem Widerspruch sei bereits insofern der Erfolg zu versagen. Eine Erörterung könne jedoch dahingestellt bleiben. Unter Berücksichtigung der genannten Umstände, insbesondere des reduzierten Schutzumgangs der rangälteren Marken „BEAUTYLAB“ bzw. des Wortbestandteils „“ in  halte die angegriffenen Wort-\u002FBildmarke  gegenüber den rangälteren Marken nämlich einen die Verwechslungsgefahr ausschließenden Abstand ein. \n\n34\\. Die angefochtene Marke enthalte neben dem Wort-\u002FBildbestandteil die untereinander geschriebenen Worte „private“, „BEAUTY“ und „lab“. Es sei bereits fraglich, ob die Wortfolge mit ihrem ohne weiteres verständlichen Sinngehalt „privates Schönheitslabor“ wegen der unmittelbar beschreibenden Wirkung als selbständig kennzeichnend angesehen und deshalb auch isoliert in den Markenvergleich einbezogen werden könne. Zumindest könne nicht angenommen werden, dass der Wort-\u002FBildbestandteil hinter die beschreibende Wortfolge zurücktrete. \n\n35\\. Aber auch, wenn zu Gunsten des Widersprechenden unterstellt werde, dass die Wortfolge „private BEAUTY lab“ als selbstständig kennzeichnender Bestandteil zu berücksichtigen sei, bleibe ein ausreichender Abstand eingehalten. Die charakterisierende und die Eintragung begründende Eigenprägung der rangälteren Wortmarken „BEAUTYLAB“ beruhe auf der konkreten Form der Zusammenstellung als Einwortmarke. In der angefochtenen Marke werde die Wortfolge von drei, räumlich kaum übersehbar voneinander getrennten, Einzelwörtern bestimmt. Auch wenn die Worte „BEAUTY lab“ klanglich und begrifflich den Marken „BEAUTYLAB“ entsprächen, handele es sich nicht um eine identische Übernahme. Da das Wort „private“ ebenso unmittelbar beschreibend sei wie das Wort „BEAUTY“ könne auch nicht darauf verzichtet werden. Wegen der Schutzunfähigkeit der einzelnen Bestandteile bilde die Wortfolge in der rangjüngeren Marke eine begriffliche Einheit, die sich ausreichend sowohl von den rangälteren Wortmarken aber auch von der rangälteren Wort-\u002FBildmarke abhebe. Aus den genannten Gründen würden die Marken auch gedanklich nicht in Verbindung gebracht. \n\n36\\. Hiergegen richtet sich die Beschwerde des Widersprechenden. Zur Begründung führt er aus, es bestehe Verwechslungsgefahr zwischen der angegriffenen Marke und den drei Widerspruchsmarken. Zwischen den Waren und Dienstleistungen der Vergleichszeichen bestehe in großem Umfang Identität und im Übrigen Ähnlichkeit. Die Aufmerksamkeit des angesprochenen Fachverkehrs sei bei den Spezialwaren- und Dienstleistungen der Widerspruchsmarken auch wegen der bestehenden Hygienevorschriften erhöht. Das gelte auch für den Durchschnittsverbraucher, wenn es um Produkte für den eigenen Körper gehe. Zwischen den Vergleichszeichen bestehe hochgradige Ähnlichkeit, und zwar klanglich, visuell und vom Sinngehalt her. Die Kennzeichnungskraft der der drei Widerspruchsmarken sei – anders als die Markenstelle angenommen habe – nicht so schwach, dass sich der Schutzumfang auf die eigenprägende Charakteristik beschränke. \n\n37\\. Es sei zwar richtig, dass das englische Wort „BEAUTY“ für „Schönheit“ stehe und dass die Buchstabenfolge „LAB“ im englischen Sprachbereich die gebräuchliche Abkürzung für das Substantiv „laboratory“ sei, das dem deutschen Wort „Labor“ entspreche. Daraus könne jedoch nicht gefolgert werden, dass der Verkehr dem Markenwort „BEAUTYLAB“ die Bedeutung „Schönheitslabor“ beimesse. Falsch sei insbesondere die Schlussfolgerung der Markenstelle, „BEAUTYLAB“ sei in Bezug auf für die Körper- und Schönheitspflege bestimmte\u002Foder damit in Zusammenhang stehende Waren und Dienstleistungen eine unmittelbar beschreibende Angabe. Ein „Labor“ sei nach der Definition im Duden eine „Arbeitsstätte für naturwissenschaftliche, technische oder medizinische Arbeiten (…)“. Da die Waren und Dienstleistungen der Widerspruchsmarken nichts mit Naturwissenschaft, Technik oder Medizin zu tun hätten, sei „BEAUTYLAB“ diesbezüglich auch nicht beschreibend. \n\n38\\. Deshalb habe das EUIPO die hiesigen Widerspruchs-Wortmarken „BEAUTYLAB“ des Widersprechenden gleich zweimal, also ganz bewusst, eingetragen. Diese Eintragungsentscheidungen des EUIPO würden ausgehöhlt, wenn die Markenstelle bei der Bewertung der Kennzeichnungskraft der Widerspruchsmarken Begrifflichkeiten von § 8 Abs. 2 MarkenG verwende. Außerdem liege die Deutungshoheit hinsichtlich des Verkehrsverständnisses von Begriffen aus dem englischen Sprachraum weniger beim DPMA als bei der Stelle, die das Verständnis der Verkehrskreise prüfe, deren Muttersprache Englisch sei. \n\n39\\. Aber selbst wenn man in der Bezeichnung „BEAUTYLAB“ eine beschreibende Angabe sehen wollte, beschränke sich der Schutzumfang der Widerspruchsmarken nicht auf eine Verwechslungsgefahr nur hinsichtlich identischer Waren und Dienstleistungen. Das ergebe sich beispielsweise aus der Entscheidung des Bundespatentgerichts 26 W (pat) 71\u002F16 – MEHIBIN\u002FMEDIBIN, in der der Senat trotz originärer Kennzeichnungsschwäche der Widerspruchsmarke eine Verwechslungsgefahr im Bereich durchschnittlicher und überdurchschnittlicher Produktähnlichkeit bejaht habe. Vorliegend gingen die Zeichenunterschiede zwar über den Austausch eines Buchstabens hinaus. Allerdings sei das Wort „BEAUTYLAB“ in der angegriffenen Marke enthalten und werde dort nur um werbeübliche Umrandungen und den nichtssagenden Zusatz „private“ sowie um die Buchstaben „p“, „b“ und „l“ ergänzt. Dabei handele es sich erkennbar lediglich um die Anfangsbuchstaben der Wortelemente der Marke, die bei der Benennung nicht ausgesprochen würden. \n\n40\\. Der Widersprechende und Beschwerdeführer beantragt, \n\n41\\. \n\n1\\. den Beschluss der Markenstelle für Klasse 3 des Deutschen Patent- und Markenamts vom 11\\. August 2021 aufzuheben und die Löschung der angegriffenen Marke 30 2019 004 287 anzuordnen,\n\n42\\. \n\n2\\. den Kostenantrag des Markeninhabers zurückzuweisen.\n\n43\\. Der Inhaber der angegriffenen Marke und Beschwerdegegner beantragt, \n\n44\\. die Beschwerde des Widersprechenden kostenpflichtig zurückzuweisen. \n\n45\\. Die Markenstelle habe in dem angefochtenen Beschluss zutreffend festgestellt, dass die sich gegenüberstehenden Marken markenrechtlich nicht verwechselbar seien. \n\n46\\. Die Kennzeichnungskraft der Widerspruchsmarken sei äußerst gering und beschränke sich auf ihre Eigenprägung. Die Widerspruchsmarken lehnten sich erkennbar an einen waren- und dienstleistungsbeschreibenden Begriff an. „BEAUTYLAB“ verstehe der inländische Verkehr i.S.v. „Schönheitslabor“ und die Widerspruchsmarken umfassten Waren und Dienstleistungen aus dem Bereich der Körper- und Schönheitspflege. Es seien zudem zahlreiche Marken mit den Bestandteilen „BEAUTY“ und „Lab“ eingetragen, was die Kennzeichnungskraft der Widerspruchsmarken schwäche. \n\n47\\. Die Vergleichsmarken seien weder klanglich noch schriftbildlich noch unter dem Gesichtspunkt des „gedanklichen In-Verbindung-Bringens“ ähnlich. Zwar stimmten die Marken in den Bestandteilen „BEAUTY“ und „lab“ überein. Der in der angegriffenen Marke zusätzlich enthaltene Begriff „private“ verändere jedoch den klanglichen Gesamteindruck. In schriftbildlicher Hinsicht wirke sich die Kennzeichnungsschwäche der Widerspruchsmarken aus. Deshalb seien Abwandlungen, wie das Hinzufügen eines grafischen Bestandteils, geeignet, eine Verwechslungsgefahr in schriftbildlicher Hinsicht auszuräumen. Die Vergleichsmarken wiesen keinerlei unterscheidungskräftige Merkmale auf, die eine Assoziation nahelegten, weshalb auch insofern keine Verwechslungsgefahr bestehe. \n\n48\\. Um die Ähnlichkeit der sich gegenüberstehenden Waren und Dienstleistungen beurteilen zu können, müsse nach der Einrede der rechtserhaltenden Benutzung zunächst festgestellt werden, wofür die Widerspruchsmarken überhaupt benutzt würden. \n\n49\\. Seinen zunächst hilfsweise gestellten Antrag auf Durchführung einer mündlichen Verhandlung hat der Widersprechende nach Terminsladung mit Schriftsatz vom 10. Juni 2024 zurückgenommen. \n\n50\\. Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf den Akteninhalt Bezug genommen. **II**. \n\n51\\. Da der Antrag auf mündliche Verhandlung zurückgenommen worden ist und der Senat eine mündliche Verhandlung nicht für sachdienlich erachtet, konnte im schriftlichen Verfahren entschieden werden (§ 69 MarkenG). \n\n52\\. Die gemäß § 66 MarkenG statthafte und auch im Übrigen zulässige Beschwerde des Widersprechenden hat in der Sache keinen Erfolg. Zwischen den Vergleichsmarken besteht keine Verwechslungsgefahr im Sinne von § 42 Abs. 2 Nr. 1 i.V.m. § 9 Abs. 1 Nr. 2 und § 119 Nr. 1 MarkenG sowie, soweit es um die IR-Marke des Widersprechenden geht, auch in Verbindung mit §§ 107, 116 Abs. 1, 119 Abs. 1 MarkenG i.V.m. Art. 189 Abs. 1 UMV, so dass die Widersprüche aus den Unionsmarken UM 013 881 206 und UM 015 138 341 sowie aus der international registrierten Marke IR 1 220 907 gemäß § 43 Abs. 2 Satz 2 MarkenG zutreffend zurückgewiesen worden sind. \n\n53\\. A. Da die Anmeldung der streitgegenständlichen Marke am 21. Februar 2019 und damit nach dem 14. Januar 2019 eingereicht worden ist, ist für das hiesige Widerspruchsverfahren neues Recht anzuwenden (vgl. §158 Abs. 3 MarkenG). \n\n54\\. B. Die Frage, ob Verwechslungsgefahr im Sinne von § 9 Abs. 1 Nr. 2 MarkenG vorliegt, ist unter Heranziehung aller relevanten Umstände des Einzelfalls umfassend zu beurteilen. Dabei ist von einer Wechselwirkung zwischen der Identität oder der Ähnlichkeit der Waren oder Dienstleistungen, dem Grad der Ähnlichkeit der Marken und der Kennzeichnungskraft der prioritätsälteren Marke in der Weise auszugehen, dass ein geringerer Grad der Ähnlichkeit der Waren oder Dienstleistungen durch einen höheren Grad der Ähnlichkeit der Marken oder durch eine gesteigerte Kennzeichnungskraft der älteren Marke ausgeglichen werden kann und umgekehrt (st. Rspr.; vgl. nur EuGH GRUR 2020, 52 Rn. 41-43 – Hansson [Roslagspunsch\u002F ROSLAGSÖL]; GRUR 2010, 1098 Rn. 44 – Calvin Klein\u002FHABM; GRUR 2010, 933 Rn. 32 – Barbara Becker; BGH GRUR 2020, 870 Rn. 25 – Injekt\u002FInjex; GRUR 2019, 1058 Rn. 17 – KNEIPP; GRUR 2018, 79 Rn. 7 – OXFORD\u002FOxford Club; WRP 2017, 1104 ff. – Medicon-Apotheke\u002FMedico Apotheke; GRUR 2016, 382 Rn. 19 – BioGourmet; GRUR 2016, 283 Rn. 7 – BSA\u002FDSA DEUTSCHE SPORTMANAGEMENTAKADEMIE). Bei dieser umfassenden Beurteilung der Verwechslungsgefahr ist auf den durch die Marken hervorgerufenen Gesamteindruck abzustellen, wobei insbesondere die unterscheidungskräftigen und dominierenden Elemente zu berücksichtigen sind (vgl. EuGH, a. a. O. Rn. 48 – Hansson [Roslagspunsch\u002F ROSLAGSÖL]; BGH a. a. O. Rn. 25 – INJEKT\u002FINJEX). \n\n55\\. Nach diesen Grundsätzen ist eine markenrechtlich relevante Gefahr von Verwechslungen zwischen der angegriffenen Marke und den Widerspruchsmarken nicht zu besorgen. \n\n56\\. 1\\. Der Inhaber der jüngeren Marke hat mit Schriftsatz vom 16. Juli 2020 (Eingang beim DPMA per Fax am 17. Juli 2020) zunächst die Benutzung der Widerspruchsmarke IR 1 220 907 bestritten. Auf das Vorbringen des Widersprechenden, die Einrede sei unzulässig, weil die Benutzungsschonfrist aller Widerspruchsmarken zum Anmelde- bzw. Prioritätszeitpunkt der angegriffenen Marke noch nicht abgelaufen gewesen sei, hat sich der Inhaber der jüngeren Marke nicht geäußert. Mit Schriftsatz vom 27. Mai 2024 hat er sodann die rechtserhaltende Benutzung aller drei Widerspruchsmarken, also auch der UM 013 881 206 und UM 015 138 341, bestritten, weil „mittlerweile alle dem Benutzungszwang unterliegen“. \n\n57\\. Das ist – worauf der Widersprechende (erneut) zutreffend hingewiesen hat - jedoch nicht der Fall. Der vorliegende Widerspruch wurde nämlich am 24. Oktober 2019 erhoben, so dass die Vorschrift des § 43 Abs. 1 MarkenG in der vor dem 14. Januar 2019 geltenden Fassung, bei der der Eintritt der Benutzungspflicht im laufenden Widerspruchsverfahren Relevanz entfalten konnte (sog. „wandernder Benutzungszeitraum“), keine Anwendung findet (§ 158 Abs. 5 MarkenG). \n\n58\\. Die Benutzungseinrede des Markeninhabers ist unzulässig, weil die Widerspruchsmarken am Anmeldetag der angegriffenen Marke am 21. Februar 2019 sämtlich noch nicht benutzungspflichtig im Sinne von § 43 Abs. 1 MarkenG (n.F.) waren. Die fünfjährige Benutzungsschonfrist beginnt bei Unionsmarken mit ihrer Eintragung (§ 119 Nr. 4 MarkenG i.V.m. Art. 18 Abs. 1 UMV), also bei der UM 015 138 341 am 28. September 2016 und bei der UM 013 881 206 am 3. September 2015. Damit war die Benutzungsschonfrist dieser Widerspruchmarken zum Zeitpunkt des Anmeldetags der angegriffenen Marke am 21. Februar 2019 noch nicht abgelaufen. Soweit der Widerspruch auf den Unionsmarkenanteil der IR-Marke Nr. 1 220 907 gestützt ist, steht dieser gemäß Art. 189 Abs. 2 UMV einer Unionsmarke gleich. Die fünfjährige Benutzungsschonfrist beginnt hier mit der zweiten Veröffentlichung des EU-Schutzrechtsanteils durch das EUIPO zu laufen (§ 119 Nr. 4 MarkenG i.V.m. Art. 18, 203, 190 Abs. 2 UMV, vgl. Thiering in: Ströbele\u002FHacker\u002FThiering, MarkenG, 14. Auflage, § 119 Rn. 54), hier also am 8. September 2015 (Blatt 2015\u002F169, S. 271 zu IR 1 220 907, Nr. 450). Damit war die fünfjährige Benutzungsschonfrist auch dieser Widerspruchmarke zum Zeitpunkt des Anmeldetags der angegriffenen Marke am 21. Februar 2019 noch nicht abgelaufen. \n\n59\\. 2\\. Nach der somit maßgeblichen Registerlage stehen sich jedenfalls auch identische Waren und Dienstleistungen gegenüber. \n\n60\\. Die ältere Wortmarke UM 013 881 206 „BEAUTYLAB“ umfasst beispielsweise wie auch die angegriffene Marke in Klasse 3 „ätherische Öle“, in Klasse 35 werden gleichermaßen die Dienstleistung „Werbung“ beansprucht. Hinsichtlich der Widerspruchsmarke IR 1 220 907  sind z.B. die in Klasse 3 beanspruchten Waren „Seife“, „ätherische Öle“ identisch. Die Dienstleistungen der Klasse 35 werden von den Verzeichnissen der rangälteren Marke begrifflich überlagernd erfasst. Die weiteren Dienstleistungen weisen allenfalls eine geringe Ähnlichkeit zu den Waren und Dienstleistungen der rangälteren Marken auf, bei einigen Dienstleistungen, wie z.B. „Flaschenabfülldienste“, „Design von Verpackungen“, „Entwicklung und Bau von Modellen und Prototypen für Forschungszwecke und die technische Produktentwicklung“ kommt eine Ähnlichkeit nicht in Betracht. Dem Widerspruch ist, wie die Markenstelle zutreffend ausführt, insofern bereits der Erfolg zu versagen. Da aber selbst für den Fall der Warenidentität eine Verwechslungsgefahr zu verneinen ist (siehe im Folgenden), kann vorliegend auf die umfassende Prüfung der Ähnlichkeit der Waren und Dienstleistungen der angegriffenen Marke mit den Vergleichswaren und -dienstleistungen der drei Widerspruchsmarken verzichtet werden. \n\n61\\. 3\\. Die Kennzeichnungskraft der Widerspruchsmarken ist im Hinblick auf die beiden Unions-Wortmarken „BEAUTYLAB“ von Haus aus unterdurchschnittlich; wegen des durchschnittlich kennzeichnungskräftigen grafischen Bestandteils verfügt die IR-Marke  in ihrer Gesamtheit hingegen über eine durchschnittliche Kennzeichnungskraft. \n\n62\\. a. Den drei Widerspruchsmarken liegt übereinstimmend der Begriff „BEAUTYlab“ in der Schreibweise „BEAUTYLAB“ bzw. „“ zugrunde. Wie auch der Widersprechende einräumt, steht das englische Wort „BEAUTY“ für „Schönheit“ und ist mit dieser Bedeutung in die deutsche Sprache eingegangen (vgl. auch BPatG 26 W (pat) 048\u002F09, 09.12.2009 – BEAUTY24.de). Die Buchstabenfolge „LAB“ ist die gebräuchliche Abkürzung für das Substantiv „laboratory“, das dem deutschen Wort „Labor“ entspricht (vgl. auch BPatG, 25 W (pat) 035\u002F20– eLAB). Ohne Probleme wird der Verkehr der Bezeichnung „BEAUTYLAB“ deshalb die beschreibende Bedeutung „Schönheitslabor“ entnehmen. Das gilt insbesondere im Hinblick auf die besonders ähnlichkeitsrelevanten Waren und Dienstleistungen, die für die Körper- und Schönheitspflege bestimmt sind (z.B. für UM 013 881 206: *Lotionen für die Schönheitspflege* ; *parfümierte Seifen* , z.B. für UM 015 138 341: *Gesundheits- und Schönheitspflege für Menschen und Tiere* , z.B. für die IR-Marke 1 220 907: *nicht medizinische Fußcreme*) oder damit in Zusammenhang stehen (z.B. für UM 013 881 206: *Einzelhandelsdienstleistungen in Bezug auf feuchtigkeitsspendende Cremes* , z.B. für die IR-Marke 1 220 907: *Einzelhandelsdienstleistungen im Zusammenhang mit dem Verkauf von Aftershave-Feuchtigkeitscremes)*. \n\n63\\. b. Soweit der Widersprechende vorträgt, der Verkehr werde dem Begriff „BEAUTYLAB“ nicht die Bedeutung „Schönheitslabor“ beimessen, weil ein „Labor“ nach der Definition im Duden eine „Arbeitsstätte für naturwissenschaftliche, technische oder medizinische Arbeiten (…)“ sei und die Waren und Dienstleistungen der Widerspruchsmarken nichts mit Naturwissenschaft, Technik oder Medizin zu tun hätten, ist dem nicht zu folgen. So unterstreichen Anbieter von Schönheits- und Körperpflegeprodukten die Wirksamkeit ihrer Produkte gern mit dem Hinweis auf medizinische Forschungsergebnisse und verweisen dabei auf Produkte aus dem Labor. Der Widersprechende selbst spricht auf seiner Homepage von einem Labor, „das für die Identifizierung und Erforschung einiger der bahnbrechendsten Inhaltsstoffe von Schönheitsprodukten bekannt ist“ (https:\u002F\u002Fwww.BEAUTYlabinternational.com\u002Felements\u002Fpages\u002Fabout\u002F). \n\n64\\. c. Wenngleich der Schutzumfang der rangälteren Wortmarken UM 013 881 206 und UM 015 138 341 „BEAUTYLAB“ aufgrund ihrer Eintragung in Kollisionsverfahren nicht in Frage gestellt werden darf, ihnen daher ein gewisser Grad an Unterscheidungskraft zuerkannt werden muss (vgl. EuGH GRUR 2012, 825 Rn. 43 ff. – F1-Live; BGH GRUR 2020, 870 Rn. 51 INJEKT\u002FINJEX), ist der Schutzumfang dieser beiden, sich letztlich auf eine Aneinanderreihung beschreibender Elemente beschränkenden Zeichen gleichwohl eng zu bemessen. Den Widerspruchsmarken UM 013 881 206 und UM 015 138 341 „BEAUTYLAB“ kann daher insgesamt nur eine von Haus aus deutlich unterdurchschnittliche Kennzeichnungskraft zuerkannt werden. \n\n65\\. d. Die aus einer Kombination des kennzeichnungsschwachen Begriffs „“ mit dem oberhalb abgesetzten grafischen Bestandteil gebildete Widerspruchsmarke IR 1 220 907  verfügt in ihrer Gesamtheit über eine durchschnittliche Kennzeichnungskraft. Denn die Kennzeichnungskraft zusammengesetzter Zeichen bestimmt sich nach deren Gesamteindruck (vgl. Hacker in: Ströbele\u002FHacker\u002FThiering, MarkenG, 14. Aufl., § 9 Rn. 140). Dabei ist es in der Regel so, dass das kennzeichnungsstärkste Element zugleich die Kennzeichnungskraft der Gesamtmarke bestimmt (vgl. BGH GRUR 2009, 766, 769- Stofffähnchen). Vorliegend verbindet sich der Zeichenbestandteil „“ mit dem darüber angeordneten „“ zu einem einheitlichen Zeichen, welches vom Verkehr trotz des erkennbaren beschreibenden Aussagehalts von „“ jedenfalls in seiner Gesamtheit als Phantasiezeichen wahrgenommen wird, was ihm normale Kennzeichnungskraft zukommen lässt. \n\n66\\. e. Anders als der Widersprechende meint, werden Eintragungsentscheidungen des EUIPO nicht dadurch ausgehöhlt, dass vorliegend für den in den Widerspruchsmarken enthaltenen und einzig mit der jüngeren Marke übereinstimmenden Begriff „BEAUTYLAB“\u002F“ “ ein für die beanspruchten Waren und Dienstleistungen deutlich beschreibender Anklang und infolge dessen eine eingeschränkte Kennzeichnungskraft festgestellt wird. der Eintragungsfähigkeit der Widerspruchsmarken kann nämlich ohne weiteres auf die Zusammenschreibung von „BEAUTYLAB“ bzw. auf die Zufügung des Bildelements  beruhen. Unabhängig davon verleiht die Eintragung des Zeichens für sich genommen nicht einmal eine normale Kennzeichnungskraft. Selbst eine vermeintliche Eigenart und Einprägsamkeit eines – hier nicht vorliegenden – originär durchschnittlich kennzeichnungskräftigen Widerspruchszeichens rechtfertigt für sich gesehen noch nicht die Zuerkennung einer erhöhten Kennzeichnungskraft (vgl. hierzu: BPatG 33 W (pat) 57\u002F10 – SCHWEFAL\u002FSCHWEDOKAL; 29 W (pat) 13\u002F10 – MÖBEL MIX\u002FMÖBELIX; 29 W (pat) 10\u002F09 – Laura\u002FLAURASTAR). Hierfür ist vielmehr eine durch intensive und nicht nur kurzfristige Benutzung gesteigerte Verkehrsbekanntheit erforderlich (Hacker in: Ströbele\u002FHacker\u002FThiering, MarkenG, 14. Aufl., § 9 Rn. 158 m. w. N.). Dazu ist vorliegend jedoch nichts vorgetragen. \n\n67\\. f. Soweit der Widersprechende ausführt, die Deutungshoheit hinsichtlich des Verkehrsverständnisses von Begriffen aus dem englischen Sprachraum liege weniger beim DPMA als bei der Stelle, die das Verständnis der Verkehrskreise prüfe, deren Muttersprache Englisch sei, ist dem nicht zu folgen. So kommt es vorliegend auf die Verständnisfähigkeit des inländischen Verkehrs an (Hacker in: Ströbele\u002FHacker\u002FThiering, MarkenG, 14. Aufl., § 9 Rn. 286), die sich unter Umständen von dem der Muttersprachler unterscheiden kann (vgl. BPatG 26 W (pat) 512\u002F16 - juicefresh). \n\n68\\. 3\\. Unter Berücksichtigung des reduzierten Schutzumfangs der älteren Wortmarken „BEAUTYLAB“ bzw. des Wortbestandteils  \n„“ der älteren Wort-\u002FBildmarke hält die angegriffene Wort-\u002FBildmarke \n\n69\\. gegenüber den älteren Wortmarken UM 013 881 206 und UM 015 138 341 \n\n70\\. **BEAUTYLAB**\n\n71\\. und der Wort-\u002FBildmarke IR 1 220 907 \n\n72\\. einen eine hinreichende Markenähnlichkeit verneinenden und damit - selbst bei identischen Waren und Dienstleistungen – einen eine Verwechslungsgefahr ausschließenden Abstand ein. \n\n73\\. a. Bei der Beurteilung der Zeichenähnlichkeit ist grundsätzlich vom jeweiligen Gesamteindruck der einander gegenüberstehenden Zeichen auszugehen (vgl. z. B. BGH GRUR 2013, 833, Rn. 45 - Culinaria\u002FVilla Culinaria; GRUR 2012, 1040, Rn. 25 - pjur\u002Fpure; GRUR 2012, 930, Rn. 22 - Bogner B\u002FBarbie B; GRUR 2012, 64, Rn. 15 - Maalox\u002FMelox-GRY; GRUR 2010, 729, Rn. 23 - MIXI). Dabei ist von dem allgemeinen Erfahrungssatz auszugehen, dass der Verkehr eine Marke so aufnimmt, wie sie ihm entgegentritt, ohne sie einer analysierenden Betrachtungsweise zu unterwerfen. Die Frage der Ähnlichkeit sich gegenüberstehender Zeichen ist nach deren Ähnlichkeit in Klang, (Schrift-)Bild und Sinngehalt zu beurteilen, weil Marken auf die mit ihnen angesprochenen Verkehrskreise in klanglicher, bildlicher und begrifflicher Hinsicht wirken (vgl. EuGH GRUR 2006, 413, Rn. 19 - ZIRH\u002FSIR; GRUR 2005, 1042, Rn. 28 - THOMSON LIFE; GRUR Int. 2004, 843, Rn. 29 - MATRATZEN; BGH GRUR 2015, 1009 Rn. 24 - BMW-Emblem; GRUR 2010, 235, Rn. 15 - AIDA\u002FAIDU; GRUR 2009, 484; GRUR 2009, 484, Rn. 32 - METROBUS; GRUR 2006, 60, Rn. 17 - coccodrillo; GRUR 2004, 779, 781; GRUR 2004, 779, 781 - Zwilling\u002FZweibrüder). Dabei genügt für die Annahme einer Verwechslungsgefahr regelmäßig bereits die hinreichende Übereinstimmung in einer Richtung (st. Rspr. vgl. z. B. BGH GRUR 2015, 1009, Rn. 24 - BMW-Emblem; GRUR 2015, 1114, Rn. 23 - Springender Pudel.; vgl. Hacker in: Ströbele\u002FHacker\u002FThiering, MarkenG, 14\\. Aufl., § 9 Rn. 280 m. w. N.). Abzustellen ist dabei auf die Wahrnehmung des angesprochenen Durchschnittsverbrauchers, der eine Marke regelmäßig in ihrer Gesamtheit erfasst und nicht auf die verschiedenen Einzelheiten achtet (vgl. BGH in GRUR 2016, 283 Rn. 37 – BioGourmet m. w. N.). \n\n74\\. b. Ausgehend davon stimmen zwar die älteren Wortmarken „BEAUTYLAB“ bzw. der Wortbestandteil „“ der älteren Wort-\u002FBildmarke mit dem Zeichenbestandteil „“ der angegriffenen Marke überein. Sie unterscheiden sich aber wegen des zusätzlichen, in gleich großer Schrift wie der Bestandteil „“ und unmittelbar davor angeordneten zusätzlichen Wortbestandteils „“ sowie dem Bildelement auf Seiten der angegriffenen Marke  in ihrer Gesamtheit bei gleichmäßiger Berücksichtigung sämtlicher Bestandteile nach allen für die Beurteilung der Zeichenähnlichkeit maßgeblichen Kriterien wie Zeichenlänge, Silbenzahl etc. deutlich voneinander. Eine die Gefahr unmittelbarer Verwechslungen begründende Zeichenähnlichkeit kommt daher nur dann in Betracht, wenn auf Seiten der angegriffenen Marke der mit der Widerspruchsmarke übereinstimmende Wortbestandteil „“ zur Prüfung einer die Verwechslungsgefahr begründenden Markenähnlichkeit isoliert herangezogen werden könnte. Dies ist aber aus den nachfolgenden Gründen nicht der Fall. \n\n75\\. aa. So vermag entgegen der Auffassung des Widersprechenden allein die begriffliche Übernahme der Widerspruchsmarken „BEAUTYLAB“ bzw. des Bestandteils „“ in die jüngere Marke keine für eine Verwechslungsgefahr hinreichende klangliche, bildliche und\u002Foder begriffliche Zeichenähnlichkeit zu begründen. \n\n76\\. Denn das Publikum pflegt Marken nicht zu analysieren. Mehrteilige Marken werden daher in der Regel in der Weise aufgenommen, in der sie dem Verbraucher entgegentreten. Bei Marken, die nicht in ihrer Gesamtheit, sondern – wie vorliegend – nur in Einzelbestandteilen Ähnlichkeiten aufweisen, kann daher für die Beurteilung der Zeichenähnlichkeit nicht ohne weiteres allein auf identische bzw. ähnliche Zeichenbestandteile ohne Berücksichtigung der Marken als Ganzes abgestellt werden (vgl. EuGH GRUR 2005, 1042 Nr. 29 – THOMSON LIFE). Deshalb ist es grundsätzlich verwehrt, aus der angegriffenen jüngeren Marke ein Element herauszugreifen und allein auf dieser Grundlage eine Verwechslungsgefahr mit der älteren Marke festzustellen (BGHGRUR 1996,198,199 - Springende Raubkatze; Hacker in: Ströbele\u002FHacker\u002FThiering, MarkenG, 14. Aufl., § 9 Rn. 393). \n\n77\\. Dieser Ausgangspunkt zwingt indessen nicht dazu, die Marken stets nur in ihrer Gesamtheit zu vergleichen. Vielmehr kann ein Markenbestandteil eine selbständige kollisionsbegründende Bedeutung haben, wenn dieser Bestandteil entweder den Gesamteindruck der angegriffenen Marke prägt oder aber in dem angegriffenen Zeichen eine selbständig kennzeichnende Stellung behält, die den Verkehr zu der Annahme veranlasst, dass die fraglichen Waren oder Dienstleistungen zumindest aus wirtschaftlich verbundenen Unternehmen stammen (vgl. EuGH, GRUR 2005, 1042 Nr. 29 – THOMSON LIFE; BGH GRUR 2019, 1058 Nr. 38 – KNEIPP). Beides ist hier aber nicht der Fall. \n\n78\\. bb. So kann zunächst nicht von einer Prägung des Gesamteindrucks der angegriffenen Marke durch den mit den älteren Wortmarken “BEAUTYLAB“ und dem Wortelement der älteren Wort-\u002FBildmarke  übereinstimmenden Zeichenbestandteil  ausgegangen werden. \n\n79\\. Eine zusammengesetzte Marke wird durch einen oder mehrere Bestandteile geprägt, wenn aus Sicht der angesprochenen Verkehrskreise alle anderen Markenbestandteile weitgehend in den Hintergrund treten und den Gesamteindruck der Marke daher nicht bestimmen, sondern dafür vernachlässigt werden können (EuGH, GRUR 2007, 700 Rn. 42 – HABM\u002FShaker Limoncello; GRUR 2016, 80 Rn. 37 - BGW [BGW\u002FBGW Bundesverband der deutschen Gesundheitswirtschaft], m. w. N.; BGH, GRUR 2012, 64 Rn. 15 = WRP 2012, 83 – Maalox\u002FMelox-GRY). \n\n80\\. Davon kann in Bezug auf den Bestandteil  der angegriffenen Marke  jedoch nicht ausgegangen werden. \n\n81\\. Sie enthält neben den Wort-\u002FBildelement  die untereinander geschriebenen Worte „private BEAUTY lab“. \n\n82\\. (1) Die ersten beiden Worte „private BEAUTY“ sind – einmal in Minuskeln und einmal in Versalien – in gleicher grauer Farbe, Schriftgröße und Schriftart gehalten, ergänzt durch die bekannte englische Abkürzung „lab“. Insofern wird eine Prägung der angegriffenen Marken durch den mit den Widerspruchsmarken übereinstimmenden\u002Fdarin enthaltenen Bestandteil „BEAUTYlab“ weder durch dessen Position im Zeichen noch durch seine Größe nahegebracht (vgl. dazu BGH, GRUR 2019, 1058 Rn. 41 – KNEIPP). Überdies wird der der Verkehr die Worte „private BEAUTY lab“ trotz der Untereinanderschreibung werbeüblich als Gesamtbezeichnung für ein „privates Schönheitslabor“ verstehen, und innerhalb der gleichermaßen beschreibenden Wortbestanteile „private“ nicht vernachlässigen – selbst wenn es sich, wie der Widersprechende zutreffend vorträgt, grundsätzlich um einen „nichtssagenden Zusatz“ handelt. \n\n83\\. (2) Gleiches gilt für das Wort-\u002FBildelement . Es tritt bei der Gesamtbetrachtung der angegriffenen Marke bereits aufgrund seiner Anordnung, Ausgestaltung und Größe gegenüber den Wortelementen „private BEAUTY lab“ nicht in den Hintergrund. Dazu trägt auch bei, dass zwischen dem Bestandteil und den Wortkomponenten kein inhaltlicher Zusammenhang durch eine erläuternde Verklammerung besteht (vgl. BGH GRUR 2008, 719 Rn. 37 – idw Informationsdienst Wissenschaft, BPatG 27 W (pat) 70\u002F13 – FFH – flott-fröhlich-hervorragend\u002FHit Radio FFH). In dem Bestandteil sind die Buchstaben „p“ und „B“ so miteinander verwoben, dass sie nicht ohne weiteres als bloße Abkürzung der Worte „private BEAUTY“ erscheinen. Es liegt ferner nicht auf der Hand, dass der rechts neben „pB“ angeordnete und doppelt so große Stich als „l“ aufzufassen ist. Insofern unterscheidet sich der vorliegende Fall auch von der von dem Widersprechenden angeführten Entscheidung des Bundespatentgerichts 26 W (pat) 71\u002F16 – MEHIBIN\u002FMEDIBIN, wo sich die Vergleichsmarken lediglich in einem Buchstaben unterscheiden. Zudem werden dem Verkehr die Unterschiede der Vergleichsmarken umso mehr auffallen, wenn man mit dem Widersprechenden im Hinblick auf Hygienevorschriften von einer gesteigerten Aufmerksamkeit ausgeht. \n\n84\\. (3) Ausgehend davon besteht für den Verkehr selbst dann, wenn man es hinsichtlich der beiden rangälteren Wortmarken UM 013 881 206 und UM 015 138 341 „BEAUTYLAB“ im Hinblick an die Rechtsprechung des EuGH zur UMV als nicht zulässig erachtet, einem mit der älteren Marke identischen Element einer jüngeren Marke (hier: „BEAUTYLAB“) eine ausschließlich beschreibende Bedeutung beizumessen, weil dadurch die Gültigkeit der ältere Marke in Frage gestellt werde, was jedoch allein dem Nichtigkeitsverfahren vorbehalten sei (vgl. EUGH GRUR 2012, 825 Rn. 47 – F1-Live; im Grundsatz bestätigend BGH GRUR 2020, 870, Rn. 49 – 51 - INJEKT\u002FINJEX; kritisch dazu Hacker in: Ströbele\u002FHacker\u002FThiering, aaO, § 9 Rn. 217), kein Anlass, sich den Zeichenbestandteil „BEAUTYlab“ als Kenn- und\u002Foder Merkwort herauszugreifen. Vielmehr wird der Gesamteindruck der angegriffenen Marke gleichermaßen und gleichgewichtig durch das Wort-\u002FBildelement  und die untereinander geschriebenen Worte „private BEAUTY lab“ bestimmt. \n\n85\\. cc. Weiterhin kommt auch eine Verwechslungsgefahr unter dem Gesichtspunkt einer selbständigen kennzeichnenden Stellung der älteren Wortmarken „BEAUTYLAB“ in dem angegriffenen Zeichen  nicht in Betracht. \n\n86\\. Voraussetzung dafür ist, dass der mit den Widerspruchsmarken übereinstimmende Zeichenbestandteil „BEAUTYlab“ im Gesamtgefüge der angegriffenen Marke selbständig hervortritt, was grundsätzlich nur dann angenommen werden kann, wenn er wie eine „Marke in der Marke“ erscheint. Das ist vorliegend wegen des beschreibenden Sinngehalts der in der jüngeren Marke übernommenen älteren Wortmarken „BEAUTYLAB“ bzw. des Wortelements der älteren Wort-\u002FBildmarke „BEAUTYlab“ zu verneinen (vgl. EuGH GRUR 2005, 1042, Rn. 30 – THOMSON LIFE; BGH GRUR 2006, 859, Rn. 18 – Malteserkreuz). Auch soweit dem Verkehr grundsätzlich durch die äußere Gestaltung einer jüngeren Marke wie beispielsweise die deutliche abgesetzte Darstellung des betreffenden Bestandteils eine selbständig kennzeichnende Stellung nahegebracht werden kann (vgl. BGH GRUR 2006, 859 Nr. 22 – Malteserkreuz), liegt ein solcher Fall hier nicht vor, da der mit den Widerspruchsmarken übereinstimmende Zeichenbestandteil „BEAUTYlab“, wie bereits ausgeführt, sich innerhalb der angegriffenen Marke mit dem Wort „private“ zu dem Gesamtbegriff „privates Schönheitslabor“ verbindet. \n\n87\\. dd. Ebenso wenig kommt eine Verwechslungsgefahr unter dem Aspekt eines Serienzeichens in Betracht. Das Vorliegen einer Zeichenserie setzt die Benutzung mehrerer Marken mit einem gemeinsamen Stammbestandteil voraus, damit die angesprochenen Verkehrskreise das gemeinsame Element kennen und mit der Zeichenserie in Verbindung bringen (BGH, GRUR 2013, 840, Rd. 23 – PROTI II; GRUR 2013, 1239, Rn. 40 – Volkswagen\u002FVolks.Inspektion). Es ist weder vorgetragen noch ersichtlich, dass der Widersprechende eine Stammmarke „BEAUTYLAB“ innehat. \n\n88\\. ee. Auch eine Verwechslungsgefahr in Form des gedanklichen Inverbindungbringens scheidet vorliegend aus, da das bloße Vorhandensein eines übereinstimmenden Wortteils allein noch nicht die Annahme einer derartigen Verwechslungsgefahr begründet, zumal hierfür nicht jegliche, wie auch immer geartete gedankliche Assoziationen ausreicht (st. Rspr., vgl. z. B. BGH GRUR 1999, 735, 736- MONOFLAM\u002FPOLYFLAM). \n\n89\\. Die Beschwerde des Widersprechenden ist daher zurückzuweisen. \n\n90\\. C. Zu einer vom gesetzlichen Regelfall abweichenden Kostenentscheidung aus Billigkeitsgründen gemäß § 71 Abs. 1 S. 1 MarkenG besteht kein Anlass. Der Kostenantrag des Beschwerdegegners war daher zurückzuweisen. \n\n91\\. Auszugehen ist von dem sich insbesondere auch aus § 71 Abs. 1 S. 2 MarkenG ergebenden Grundsatz, dass jeder Verfahrensbeteiligte seine Kosten selbst trägt. Für ein Abweichen von diesem Grundsatz bedarf es stets besonderer Umstände. Solche sind insbesondere dann gegeben, wenn ein Verhalten vorliegt, das mit der prozessualen Sorgfalt nicht zu vereinbaren ist. Davon ist auszugehen, wenn ein Verfahrensbeteiligter in einer nach anerkannten Beurteilungsgesichtspunkten aussichtslosen oder zumindest kaum Aussicht auf Erfolg versprechenden Situation sein Interesse an dem Erhalt oder dem Erlöschen des Markenschutzes durchzusetzen versucht (vgl. auch Meiser in: Ströbele\u002FHacker\u002FThiering, MarkenG, 14. Aufl., § 71 Rn. 12 f., 15 ff.). Solche besonderen Umstände sind hier von dem Beschwerdegegner weder vorgetragen worden noch sind sie ersichtlich.","de","jurionline_de","","(Markenbeschwerdesache – „private BEAUTY lab“ (Wort-\u002FBildmarke)\u002F„BEAUTYLAB“ (Unionsmarke, Wortmarke)\u002F„BEAUTYLAB“ (Unionsmarke, Wortmarke)\u002F„BEAUTYLAb“ (IR-Marke, Wort-\u002FBildmarke) – zur Unzulässigkeit der Benutzungseinrede - keine Verwechslungsgefahr)","ecli-de-neuris-jure249031620",null,[19,34,44,54,64],{"id":20,"ecli":21,"caseNumber":14,"courtId":22,"courtName":14,"decisionDate":23,"fullText":24,"language":25,"source":26,"sourceUrl":27,"summary":14,"slug":28,"metadata":29},"410","ECLI:NL:RBLIM:2026:6423",66,"2026-07-08T00:00:00.000Z","RECHTBANK limburg\n\nZittingsplaats Roermond\n\nBestuursrecht\n\nzaaknummer: ROE 25 \u002F 2565\n\nuitspraak van de meervoudige kamer van 8 juli 2026 in de zaak tussen\n\n [belanghebbende] , gevestigd te [plaats], belanghebbende\n\n(gemachtigde: M.O.E. Uyen)\n\nen\n\nde heffingsambtenaar van de Belastingsamenwerking Gemeenten en Waterschappen, de heffingsambtenaar (gemachtigde: A. van den Dool).\n\nProcesverloop\n\nDe heffingsambtenaar heeft op grond van de Wet waardering onroerende zaken (Wet woz) de waarde van de onroerende zaken van belanghebbende voor het belastingjaar 2025 vastgesteld (het primaire besluit).\n\nBelanghebbende heeft tegen het primaire besluit bezwaar gemaakt.\n\nDe heffingsambtenaar heeft het bezwaar van belanghebbende gegrond verklaard (het bestreden besluit). Aan belanghebbende is een proceskostenvergoeding van in totaal € 161,74 toegekend.\n\nBelanghebbende heeft tegen het bestreden besluit beroep ingesteld.\n\nDe heffingsambtenaar heeft verweer gevoerd.\n\nOp 4 mei 2026, aangevuld op 11 mei 2026, zijn van belanghebbende nadere gronden en stukken ontvangen.\n\nHet onderzoek ter zitting heeft vervolgens plaatsgevonden op 15 mei 2026. Belanghebbende heeft zich laten vertegenwoordigen door mr. L.H.G.M. Driessen, kantoorgenote van haar gemachtigde bij Previcus B.V. te Boxmeer. De heffingsambtenaar heeft zich laten vertegenwoordigen door zijn gemachtigde.\n\nOverwegingen\n\n1. De rechtbank stelt vast dat de woz-waarde tussen partijen niet meer in geschil is. Het beroep van belanghebbende richt zich enkel tegen de toegekende proceskostenvergoeding en spitst zich toe op de vraag of de heffingsambtenaar bij de vaststelling van de proceskostenvergoeding in bezwaar toepassing heeft mogen geven aan de vermenigvuldigingsfactor 0,125 van artikel 30a, eerste lid, van de Wet woz, zoals dit artikellid luidt met ingang van 1 januari 2025.\n\n2. De heffingsambtenaar heeft in het bestreden besluit de proceskostenvergoeding van € 161,74 als volgt gespecificeerd:\n\n- indienen bezwaarschrift: 1 punt x waarde per punt € 647,- x factor 0,125 = € 80,87 +\n\n- bijwonen hoorzitting: 1 punt x waarde per punt € 647,- x factor 0,125 = € 80,87 = € 161,74.\n\n3. Belanghebbende vindt dat de heffingsambtenaar een te lage proceskostenvergoeding heeft toegekend. Zij verzoekt de rechtbank om artikel 30a van de Wet woz buiten toepassing te laten, omdat haar gemachtigde een bijzonder geval is als bedoeld in het zogenoemde 30a-arrest van de Hoge Raad van 17 januari 2025 (ECLI:NL:HR:2025:46).\n\n4. In het 30a-arrest heeft de Hoge Raad geoordeeld dat bijzondere gevallen zich onderscheiden doordat zij niet voldoen aan de volgende kenmerken: dat aan de belanghebbende rechtsbijstand wordt verleend door een beroepsmatig optredende gemachtigde, dan wel een kantoor, waarvan het bedrijfsmodel eruit bestaat dat\n\n( i) wordt opgetreden op basis van no cure no pay,\n\n(ii) daarbij zodanige afspraken met de cliënten worden gemaakt dat het bedrag van eventuele proceskostenvergoedingen aan de gemachtigde of aan het kantoor wordt afgedragen, en\n\n(iii) de procedures op een zodanige wijze worden gevoerd dat de daarin toegekende proceskostenvergoedingen de in redelijkheid gemaakte kosten ver overtreffen.\n\n5. De daarbij te hanteren regels zijn nader uitgewerkt in de arresten van de Hoge Raad van 25 april 2025 (ECLI:NL:HR:2025:670) en 18 juli 2025 (ECLI:NL:HR:2025:1175).\n\n5.1.. Volgens de Hoge Raad rusten op de belanghebbende de stelplicht en bewijslast van feiten die meebrengen dat buiten redelijke twijfel komt vast te staan dat, beoordeelt naar de situatie op het moment waarop het desbetreffende rechtsmiddel is aangewend, het bedrijfsmodel van de betreffende gemachtigde of diens kantoor kennelijk niet allehiervoor bedoelde drie kenmerken heeft en dat aldus sprake is van een bijzonder geval. Er is dus (al) sprake van een bijzonder geval als één van de drie kenmerken niet van toepassing is.\n\n5.2.. Bij de beoordeling van het bedrijfsmodel gaat het niet specifiek om de werkzaamheden die de gemachtigde heeft verricht in de procedure waarop de proceskostenvergoeding ziet. Met het bedrijfsmodel is namelijk meer in het algemeen de wijze bedoeld waarop de gemachtigde zijn inkomsten verwerft met het beroepsmatig verlenen van rechtsbijstand.\n\n5.3.. Indien het bedrijfsmodel van een gemachtigde of een kantoor inhoudt dat wordt opgetreden op basis van no cure no pay (i), of op een grondslag die daarmee in wezen overeenkomt en daarmee dus op één lijn kan worden gesteld, en dat daarbij afspraken met de cliënten worden gemaakt als hiervoor onder (ii) bedoeld, zal aldus moeten worden beoordeeld of dit bedrijfsmodel voldoet aan het hiervoor onder (iii) vermelde kenmerk van vergaande overdekking. Daartoe moet een vergelijking worden gemaakt tussen enerzijds het totale bedrag aan proceskostenvergoedingen dat aan de gemachtigde of aan het kantoor wordt afgedragen, en anderzijds het totale bedrag van de kosten van de gemachtigde of van het kantoor die kunnen worden toegerekend aan het voeren van de procedures waarop die proceskostenvergoedingen betrekking hebben. Het komt dus erop aan of het totale bedrag van de afgedragen proceskostenvergoedingen het totale bedrag van de zojuist bedoelde kosten verre overtreft. De omstandigheid dat vaak geheel of ten dele gebruik wordt gemaakt van gestandaardiseerde tekstblokken die niet zijn toegespitst op de desbetreffende zaak, vormt een aanwijzing dat het bedrijfsmodel wel het derde kenmerk van vergaande overdekking heeft, en zal daarom in het algemeen volstaan om aan te nemen dat de belanghebbende niet in dit door hem te leveren bewijs is geslaagd.\n\n6. In het arrest van 26 september 2025 (ECLI:NL:HR:2025:1375) heeft de Hoge Raad nader uitgewerkt wanneer sprake is van een bedrijfsmodel dat eruit bestaat dat wordt opgetreden op basis van no cure no pay (i). Bij optreden op basis van no cure no pay moet worden uitgegaan van afspraken tussen de belanghebbende en de rechtsbijstandverlener op grond waarvan de belanghebbende geen financieel risico loopt bij inschakeling van de rechtsbijstandverlener, omdat geen instapvergoeding verschuldigd is noch een percentage van de bespaarde belasting als vergoeding moet worden afgestaan (zie Kamerstukken II 2023\u002F24, 36 427, nr. 3, blz. 2). Bij de beoordeling van de vraag of het bedrijfsmodel van een beroepsmatig optredende gemachtigde, dan wel een kantoor, eruit bestaat dat wordt opgetreden op basis van no cure no pay, komt het dus erop aan of die gemachtigde dan wel diens kantoor afspraken maakt met klanten op grond waarvan zij geen financieel risico lopen bij het verstrekken van de opdracht tot het verlenen van rechtsbijstand in een belastingprocedure. De verschuldigdheid van een instapvergoeding staat niet in alle gevallen eraan in de weg dat afspraken met een rechtsbijstandsverlener worden aangemerkt als afspraken op basis van no cure no pay. Onder het beroepsmatig verlenen van rechtsbijstand op basis van no cure no pay wordt namelijk ook begrepen het beroepsmatig verlenen van rechtsbijstand op een grondslag die daarmee in wezen overeenkomt en daarmee dus op één lijn kan worden gesteld. Dan moet worden gedacht aan de betaling van een zodanig laag bedrag dat die betaling als een pro forma of symbolische bijdrage moet worden beschouwd.\n\n7. De rechtbank stelt vast dat de gemachtigde van belanghebbende in deze zaak niet heeft bestreden dat haar bedrijfsmodel de hiervoor onder (ii) en (iii) vermelde kenmerken heeft.\n\n8. Belanghebbende bestrijdt dat het bedrijfsmodel van haar gemachtigde ten tijde van het instellen van bezwaar (en beroep) eruit bestaat dat wordt opgetreden op basis van no cure no pay (i). Hiertoe heeft de gemachtigde verwezen naar een beschrijving van haar per 1 januari 2025 gewijzigde bedrijfsmodel (“Bijzonder geval: bedrijfsmodel Previcus en artikel 30a Wet WOZ”).\n\n8.1.. Volgens die beschrijving is de werkwijze met ingang van 1 januari 2025 fundamenteel gewijzigd. Het aantal dossiers is vanaf 2025 aanzienlijk afgenomen van 128.000 zaken naar circa 1.291 zaken. De zaken worden (vrijwel) niet meer op basis van no cure no pay uitgevoerd, maar volgens een regulier model waarin een cliënt, ongeacht de uitkomst van de zaak, een vaste startvergoeding betaalt (doorgaans gebaseerd op het aantal aanslagbiljetten) en\u002Fof een deel van de gerealiseerde besparing afdraagt (in bijna alle gevallen 40% van de besparing). De vóór 2025 aangebrachte zaken worden nog op basis van no cure no pay uitgevoerd. Bovendien worden vanaf 2025 alle aanslagbiljetten op voorhand gescreend en worden enkel de zaken doorgezet waarbij op voorhand onvoldoende duidelijk is dat er geen fouten zijn gemaakt. Er is, aldus de beschrijving, geen sprake meer van een grote massa waar de wetswijziging (Wet herwaardering proceskostenvergoeding WOZ en Bpm) op zag. De gemachtigde richt zich voortaan op de zakelijke markt, waarbij vrijwel altijd ook prijsafspraken met belanghebbenden worden gemaakt die losstaan van eventueel toegekende proceskostenvergoedingen.\n\n8.2.. De gemachtigde heeft de prijsafspraken over 2025 als volgt in een overzicht opgenomen.\n\n8.3.. De vermelding in de volmacht dat de vergoeding voor de werkzaamheden uitsluitend het totaal van de proceskostenvergoedingen bedraagt, klopt, aldus de beschrijving, niet meer. De onderliggende overeenkomsten bepalen dat cliënten zelf vergoedingen verschuldigd zijn. De proceskostenvergoeding speelt daarin nog slechts een kleine aanvullende rol.\n\n9. Op 4 mei 2026 heeft de gemachtigde van belanghebbende de facturen en betaalbewijzen in een groot aantal zaken, waarin zij als gemachtigde optreedt, ingezonden. Op 11 mei 2026 is daarvan een overzicht overgelegd. Die stukken bevestigen het beeld dat de beschrijving van het bedrijfsmodel geeft. Uit de facturen en betaalbewijzen blijkt namelijk dat de gemachtigde van een groot deel van haar cliënten een “besparingsfee” van minimaal 30% van de eventuele belastingbesparing vraagt, zij die “besparingsfee” aan haar cliënten factureert en die “besparingsfee” vervolgens ook door de cliënten wordt betaald.\n\n10. Daarnaast komt uit de facturen en betaalbewijzen naar voren dat de meeste cliënten (bovenop de “besparingsfee”) tevens een (in hoogte variërende) “startfee” zijn verschuldigd. Op zitting heeft de gemachtigde toegelicht dat, indien overeengekomen, de “startfee” altijd wordt gefactureerd en betaald. Dat dit niet in alle gevallen gebeurt blijkt uit de overgelegde facturen en betaalbewijzen, en komt, aldus de gemachtigde, doordat de “startfee”, die ongeacht de uitkomst is verschuldigd, in die gevallen eerder is gefactureerd en betaald. Dat is anders bij de “besparingsfee”, die niet eerder dan na het nemen van het bestreden besluit in rekening kan worden gebracht, omdat dan pas de (hoogte van de) besparing duidelijk is.\n\n11. De heffingsambtenaar heeft zich ter zitting op het standpunt gesteld dat het pas op 4 mei 2026 door de gemachtigde van belanghebbende indienen van facturen en betaalbewijzen (die op 6 mei 2026 door de rechtbank zijn vrijgegeven), die al in 2025 beschikbaar waren, in strijd is met een goede procesorde. De rechtbank overweegt dat partijen in beginsel vrij zijn om gedurende de procedure hun standpunten aan te vullen. Die vrijheid wordt echter begrensd door de beginselen van de goede procesorde. Hoewel de late indiening van reeds voorhanden zijnde stukken niet de schoonheidsprijs verdient, ziet de rechtbank hierin geen grond om die stukken vanwege strijd met een goede procesorde buiten beschouwing te laten. Hiertoe acht de rechtbank van belang dat de stukken een onderbouwing vormen van een eerder door de gemachtigde ingenomen standpunt, een reactie zijn op het verweerschrift en dat de aard en de omvang van de stukken niet zodanig zijn dat van de heffingsambtenaar om adequaat hierop te kunnen reageren een nader diepgaand (feiten)onderzoek wordt gevergd. De inhoudelijke reactie van de heffingsambtenaar op de stukken in de pleitnota bevestigen dit oordeel.\n\n12. De rechtbank stelt voorop dat voor haar de facturen en de betaalbewijzen leidend zijn voor de beoordeling van de vraag of kenmerk (i) op de gemachtigde van belanghebbende van toepassing is. Naar het oordeel van de rechtbank zijn (alleen) die stukken, en niet (ook) de overeenkomst, de website en de algemene voorwaarden van de gemachtigde (op 9 februari 2025), waarvan gesteld is dat die op dat moment nog niet in overeenstemming met het gewijzigde bedrijfsmodel waren gebracht, relevant voor de vraag of sprake is van een bedrijfsmodel op basis van no cure no pay. Omdat het bedrijfsmodel van de gemachtigde (en niet de vergoedingen in de aan de rechtbank voorliggende zaken) moet worden beoordeeld, blijft die beoordeling, anders dan de heffingsambtenaar stelt, niet beperkt tot de gemeenten binnen het ambtsgebied van de heffingsambtenaar. Daaruit volgt ook dat op grond van het (incidenteel) ontbreken van facturen en betaalbewijzen in aan de rechtbank voorliggende zaken niet zonder meer kan worden geconcludeerd dat kenmerk (i) op het bedrijfsmodel van de gemachtigde van toepassing is.\n\n13. De rechtbank is van oordeel dat met voldoende gegevens is onderbouwd dat de gemachtigde in 2025 voor een groot deel van de procedures een “besparingsfee” in rekening heeft gebracht. Door het betalen van een “besparingsfee” loopt een belanghebbende bij de inschakeling een gemachtigde voor het voeren van een procedure een financieel risico (zie hiervoor het arrest van de Hoge Raad van 26 september 2025). Deze door de gemachtigde gevraagde vergoeding (van 30-40%) acht de rechtbank, nog daargelaten dat de Hoge Raad dat enkel ten aanzien van “instapvergoedingen” heeft geoordeeld, ook niet dusdanig laag dat kan worden gesproken van rechtsbijstandverlening op een grondslag die in wezen overeenkomt met rechtsbijstandverlening op basis van no cure no pay. Op grond van het vorenstaande heeft belanghebbende, naar het oordeel van de rechtbank, buiten redelijke twijfel bewezen dat het bedrijfsmodel van de gemachtigde ten tijde van het instellen van bezwaar niet het kenmerk van optreden op basis van no cure no pay heeft (i). Daaraan doet niet af dat een belanghebbende vooraf ermee heeft ingestemd dat een eventuele vergoeding van proceskosten aan de gemachtigde toekomt. Dat geldt ook voor het ontbreken van facturen en betaalbewijzen van op een eerder moment in rekening gebrachte “startfees” en de door de heffingsambtenaar gestelde inconsistenties in de hoogte hiervan.\n\n14. Uit het vorenstaande volgt dat sprake is van een bijzonder geval en de heffingsambtenaar ten onrechte toepassing heeft gegeven aan artikel 30a, eerste lid, van de Wet woz.\n\n15. Dit betekent dat het beroep van belanghebbende gegrond is. De rechtbank vernietigt het bestreden besluit voor zover dat ziet op de toegekende proceskostenvergoeding en bepaalt met toepassing van artikel 8:72, derde lid, aanhef en onder b, van de Algemene wet bestuursrecht de proceskostenvergoeding voor de bezwaarfase op € 1.332,- (2 x € 666,-).\n\n16. Aan het standpunt van belanghebbende dat aan het bestreden besluit een motiveringsgebrek kleeft, wordt niet toegekomen.\n\n17. Omdat het beroep gegrond is, moet de heffingsambtenaar het griffierecht aan belanghebbende vergoeden.\n\n18. De rechtbank acht termen aanwezig om de heffingsambtenaar te veroordelen in de proceskosten die belanghebbende redelijkerwijs heeft moeten maken in verband met de behandeling van het beroep, een en ander eveneens overeenkomstig de normen van het Besluit proceskosten bestuursrecht. Aan belanghebbende is door een derde beroepsmatig rechtsbijstand verleend. Voor de in aanmerking te nemen proceshandelingen worden 2 punten (1 punt voor het indienen van het beroepschrift en 1 punt voor het verschijnen op zitting met een waarde van € 934,- per punt) toegekend. De rechtbank bepaalt in overeenstemming met het Richtsnoer proceskostenvergoeding belastingkamers gerechtshoven 2024 (neergelegd in de uitspraak van het gerechtshof ’s-Hertogenbosch van 7 augustus 2024, ECLI:NL:GHSHE:2024:2524) de wegingsfactor op 0,5. Gelet hierop bedraagt het vanwege de in deze zaak verleende rechtsbijstand te vergoeden bedrag in totaal € 934,-.\n\nBeslissing\n\nDe rechtbank:\n\n- verklaart het beroep gegrond;\n\n- vernietigt het bestreden besluit voor zover dat ziet op de toegekende proceskostenvergoeding, stelt de proceskostenvergoeding voor de bezwaarfase vast op € 1.332,- en bepaalt dat deze uitspraak in de plaats treedt van het vernietigde besluit;\n\n- draagt de heffingsambtenaar op het betaalde griffierecht van € 385,- aan belanghebbende te vergoeden;\n\n- veroordeelt de heffingsambtenaar in de proceskosten van belanghebbende wegens verleende rechtsbijstand in beroep tot een bedrag van € 934,-.\n\nDeze uitspraak is gedaan door mr. B.F.A. van Huijgevoort, voorzitter, en mrs. E.P.J. Rutten en J.H. van Hoof leden, in aanwezigheid van mr. D.D.R.H. Lechanteur, griffier.De beslissing is in het openbaar uitgesproken op 8 juli 2026.\n\ngriffier rechter\n\nAfschrift verzonden aan partijen op: 8 juli 2026.\n\nRechtsmiddel\n\nTegen deze uitspraak kunnen partijen binnen zes weken na de verzenddatum hoger beroep instellen bij het gerechtshof ’s-Hertogenbosch (belastingkamer).\n\nU kunt digitaal beroep instellen via www.rechtspraak.nl. Daar klikt u op “Formulieren en inloggen”. Hoger beroep instellen kan eventueel ook nog steeds door verzending van een brief aan het gerechtshof ’s-Hertogenbosch (belastingkamer).\n\nBij het instellen van het hoger beroep dient het volgende in acht te worden genomen:\n\n1. bij het hogerberoepschrift wordt een afschrift van deze uitspraak overgelegd;\n\n2 - het hogerberoepschrift moet, indien het op papier wordt ingediend, ondertekend zijn. Verder moet het ten minste het volgende vermelden:\n\na. de naam en het adres van de indiener;\n\nb. de datum van verzending;\n\nc. een omschrijving van de uitspraak waartegen het hoger beroep is ingesteld;\n\nd. de redenen waarom u het niet eens bent met de uitspraak (de gronden van het hoger beroep).","nl","rechtspraak_nl","https:\u002F\u002Fdeeplink.rechtspraak.nl\u002Fuitspraak?id=ECLI:NL:RBLIM:2026:6423","ecli-nl-rblim-2026-6423",{"courtName":30,"legalDomain":31,"decisionType":32,"procedureType":33},"Roermond","Bestuursrecht; Belastingrecht","uitspraak","Uitspraak",{"id":35,"ecli":36,"caseNumber":37,"courtId":38,"courtName":14,"decisionDate":23,"fullText":39,"language":40,"source":41,"sourceUrl":14,"summary":42,"slug":43,"metadata":17},"85","ECLI:RO:2026:JudecatoriaSECTORUL5BUCURESTI:17050-302-2025-a1","17050\u002F302\u002F2025\u002Fa1",97,"Admite cererea de îndreptare a erorii materiale din cuprinsul sentin?ei civile nr. 2484\u002F06.03.2026, pronunţată de Judecătoria Sectorului 5 Bucure?ti în dosar nr. 17050\u002F302\u002F2025, formulată din oficiu.       \nDispune îndreptarea erorii materiale strecurată în cuprinsul sentin?ei civile nr. 2484\u002F06.03.2026 pronun?ată în cadrul dosarului nr. 17050\u002F302\u002F2025, în sensul re?inerii că pârâtul Vasile Constantin are codul numeric personal ............, iar nu ............., astfel cum în mod eronat s-a consemnat.   \nPrezenta încheiere face parte integrantă din cuprinsul sentin?ei civile nr. 2484\u002F06.03.2026 pronun?ată în cadrul dosarului nr. 17050\u002F302\u002F2025.   \nÎndreptarea se va efectua în toate exemplarele sentin?ei.\n\tCu drept de apel în 30 de zile de la comunicare. 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Voorts is beslist op de vorderingen van de benadeelde partijen, zoals nader omschreven in het vonnis waarvan beroep.\n\nNamens de verdachte is tegen het vonnis hoger beroep ingesteld.\n\nOmvang van het hoger beroep\n\nDe verdachte is door de rechtbank Rotterdam vrijgesproken van hetgeen aan hem onder 1 is tenlastegelegd. Het hoger beroep is door de verdachte onbeperkt ingesteld en is derhalve mede gericht tegen de in eerste aanleg gegeven beslissing tot vrijspraak. Gelet op hetgeen is bepaald in artikel 404, vijfde lid, van het Wetboek van Strafvordering staat voor de verdachte tegen deze beslissing geen hoger beroep open. Het hof zal de verdachte mitsdien niet-ontvankelijk verklaren in het ingestelde hoger beroep, voor zover dat is gericht tegen de in het vonnis waarvan beroep gegeven vrijspraak.\n\nWaar hierna wordt gesproken van \"de zaak\" of \"het vonnis\", wordt daarmee bedoeld de zaak of het vonnis voor zover op grond van het vorenstaande aan het oordeel van dit hof onderworpen.\n\nTenlastelegging\n\nAan de verdachte is – voor zover aan het oordeel van het hof onderworpen – tenlastegelegd dat:\n\n2. hij op of omstreeks 01 januari 2023 te 's-Gravendeel, gemeente Hoeksche Waard, openlijk, te weten, op of aan de Smidsweg en\u002Fof de Langestraat, in elk geval op of aan (een) openbare weg(en), in vereniging geweld heeft gepleegd tegen een of meer verbalisanten van de politie Eenheid Rotterdam, te weten [hoofdagent] (hoofdagent) en\u002Fof [aspirant] (aspirant) en\u002Fof één of meer verbalisanten, zijnde groepsleden van de Mobiele Eenheid van politie Eenheid Rotterdam, te weten [verbalisant 1] en\u002Fof [verbalisant 2] en\u002Fof [verbalisant 3] en\u002Fof [verbalisant 4] en\u002Fof [verbalisant 5] en\u002Fof [verbalisant 6] en\u002Fof [verbalisant 7] en\u002Fof [verbalisant 8] en\u002Fof [verbalisant 9] en\u002Fof [verbalisant 10] en\u002Fof [verbalisant 11] en\u002Fof [verbalisant 12] en\u002Fof [verbalisant 13] en\u002Fof [verbalisant 14] en\u002Fof [verbalisant 15] en\u002Fof [verbalisant 16] en\u002Fof [verbalisant 17] en\u002Fof [verbalisant 18] en\u002Fof [verbalisant 19] en\u002Fof [verbalisant 20] , althans een of meer (andere) verbalisanten door\n\n- één of meer stuks zwaar (illegaal) vuurwerk (betreffende onder meer: cobra's \u002F nitraten \u002F shells) en\u002Fof vuurwerkbommen op\u002Ftegen, althans in de richting van\u002Fnaar voornoemde verbalisanten af te schieten en\u002Fof te gooien, waarbij voornoemd(e) vuurwerk\u002Fvuurwerkbommen vlakbij\u002Fnaast het\u002Fde lichamen en\u002Fof het\u002Fde hoofden\u002Fgezichten van voornoemde verbalisanten tot ontploffing is\u002Fzijn gekomen en\u002Fof\n\n- ( met kracht) één of meer stenen en\u002Fof glaswerk op\u002Ftegen, althans in de richting van voornoemde verbalisanten te gooien en\u002Fof\n\n- ( dreigend) zich op te dringen aan voornoemde ambtenaren en\u002Fof\n\n- ( daarbij) (dreigend) een of meerdere ploertendoders, althans slagvoorwerpen, aan voornoemde ambtenaren te tonen\u002Fvoor te houden en\u002Fof\n\n- ( daarbij) aan die [aspirant] en\u002Fof [hoofdagent] en\u002Fof een of meer (andere) verbalisanten de weg te versperren, althans de doorgang te beletten en\u002Fof (daarbij) te verhinderen dat die [aspirant] en\u002Fof [hoofdagent] en\u002Fof anderen met\u002Fin een (politie)voertuig weg konden rijden en\u002Fof\n\n- naar\u002Fin de richting van voornoemde ambtenaren te schelden, met de woorden: \"Kankerlijers\", \"Kanker op joh\" en\u002Fof \"Kankerpolitie\" en\u002Fof\n\n- ( met kracht) op\u002Ftegen het (politie)schild van die [verbalisant 2] te trappen\u002Fschoppen;\n\n3. hij op of omstreeks 31 december 2022 te 's-Gravendeel, gemeente Hoeksche Waard opzettelijk en wederrechtelijk een vuilnisbak\u002Fprullenbak, in elk geval enig goed, dat\u002Fdie geheel of ten dele aan Gemeente Hoeksche Waard, in elk geval aan een ander dan aan verdachte toebehoorde(n) heeft vernield, beschadigd, onbruikbaar gemaakt.\n\nVordering van de advocaat-generaal\n\nDe advocaat-generaal heeft gevorderd dat het vonnis waarvan beroep ten aanzien van de bewezenverklaring zal worden bevestigd en dat de verdachte ter zake van het onder 2 en 3 tenlastegelegde zal worden veroordeeld tot een gevangenisstraf voor de duur van 107 dagen, met aftrek van voorarrest, waarvan 60 dagen voorwaardelijk en met een proeftijd van 2 jaren.\n\nHet vonnis waarvan beroep\n\nHet vonnis waarvan beroep kan niet in stand blijven omdat het hof zich daarmee niet verenigt.\n\nVrijspraak\n\nDe advocaat-generaal heeft zich op het standpunt gesteld dat het onder 2 tenlastegelegde wettig en overtuigend kan worden bewezenverklaard, nu de verdachte met zijn handelen een bijdrage van voldoende gewicht heeft geleverd aan het openlijk geweld tegen de desbetreffende verbalisanten. Zo heeft de verdachte voorafgaand aan de jaarwisseling deel genomen aan een WhatsApp-groep waarin werd gesproken over het voornemen onrust te veroorzaken ten tijde van de jaarwisseling. Voorts heeft de verdachte in de nacht van de jaarwisseling – nadat hij door leden van de Mobiele Eenheid (ME) was ingesloten –op zijn telefoon een video-opname gemaakt waarin er samen met medeverdachte [medeverdachte] (hierna: [medeverdachte] ) wordt gepraat over het doodschoppen van een ME’er. Vijftien minuten nadat hij deze video had opgenomen, is [medeverdachte] aangehouden voor het schoppen tegen het schild van een ME’er.\n\nHet hof overweegt als volgt.\n\nHet hof stelt voorop dat van het \"in vereniging\" plegen van geweld sprake is, indien de betrokkene een voldoende significante of wezenlijke bijdrage levert aan het geweld, zij het dat deze bijdrage zelf niet van gewelddadige aard hoeft te zijn. De enkele omstandigheid dat iemand aanwezig is in een groep die openlijk geweld pleegt is niet zonder meer voldoende om hem te kunnen aanmerken als iemand die \"in vereniging\" geweld pleegt. Beoordeeld zal moeten worden of de door de verdachte geleverde – intellectuele en\u002Fof materiële – bijdrage aan het delict van voldoende gewicht is.\n\nMet de advocaat-generaal en de verdediging is het hof van oordeel dat op grond van het verhandelde ter terechtzitting niet kan worden bewezen dat de verdachte omstreeks de jaarwisseling geweld heeft gebruikt jegens de verbalisanten, zoals het gooien met stenen of vuurwerk. Het hof is voorts van oordeel dat evenmin bewezen kan worden dat de verdachte op enige wijze geweldshandelingen die door andere personen zijn gepleegd heeft ondersteund of anderszins heeft bijgedragen aan het ontstaan of het voortduren van het geweld jegens de verbalisanten. Het hof neemt hierbij in aanmerking dat [medeverdachte] bij de raadsheer-commissaris als getuige is gehoord en heeft verklaard dat hetgeen de verdachte in de video-opname heeft gezegd, los stond van zijn handelen daarna en dat de verdachte niet in de buurt was toen [medeverdachte] tegen het schild van verbalisant [verbalisant 2] aan schopte. De enkele aanwezigheid in de groep die door de politie\u002FME was ingesloten en het feit dat de verdachte deel uit maakte van een WhatsApp-groep acht het hof evenmin een bijdrage van voldoende gewicht. Gelet op het voorgaande is niet vast komen te staan dat de verdachte een voldoende significante of wezenlijke bijdrage heeft geleverd aan het tenlastegelegde geweld tegen de desbetreffende verbalisanten, zodat het ten laste gelegde niet kan worden bewezen en de verdachte daarvan zal worden vrijgesproken.\n\nBewezenverklaring\n\nHet hof acht wettig en overtuigend bewezen dat de verdachte het onder 3 tenlastegelegde heeft begaan, met dien verstande dat:\n\n3. hij op of omstreeks31 december 2022 te 's-Gravendeel, gemeente Hoeksche Waard opzettelijk en wederrechtelijk eenvuilnisbak\u002Fprullenbak, in elk geval enig goed,dat\u002Fdiegeheel of ten deleaan Gemeente Hoeksche Waard, in elk geval aan een ander dan aan verdachtetoebehoorde(n)heeft vernield, beschadigd, onbruikbaar gemaakt;.\n\nHetgeen meer of anders is tenlastegelegd, is niet bewezen. De verdachte moet daarvan worden vrijgesproken.\n\nBewijsvoering\n\nHet hof grondt zijn overtuiging dat de verdachte het bewezenverklaarde heeft begaan op de feiten en omstandigheden die in de bewijsmiddelen zijn vervat en die reden geven tot de bewezenverklaring.\n\nIn die gevallen waarin de wet aanvulling van het arrest vereist met de bewijsmiddelen dan wel, voor zover artikel 359, derde lid, tweede volzin, van het Wetboek van Strafvordering wordt toegepast, met een opgave daarvan, zal zulks plaatsvinden in een aanvulling die als bijlage aan dit arrest zal worden gehecht.\n\nStrafbaarheid van het bewezenverklaarde\n\nHet onder 3 bewezenverklaarde levert op\n\nopzettelijk en wederrechtelijk enig goed dat geheel of ten dele aan een ander toebehoort, vernielen.\n\nStrafbaarheid van de verdachte\n\nEr is geen omstandigheid aannemelijk geworden die de strafbaarheid van de verdachte uitsluit. De verdachte is dus strafbaar.\n\nStrafmotivering\n\nHet hof heeft de op te leggen straf bepaald op grond van de ernst van het feit en de omstandigheden waaronder dit is begaan en op grond van de persoon en de persoonlijke omstandigheden van de verdachte, zoals daarvan is gebleken uit het onderzoek ter terechtzitting.\n\nDaarbij heeft het hof in het bijzonder het volgende in aanmerking genomen.\n\nDe verdachte heeft zich op oudejaarsavond schuldig gemaakt aan vernieling van een prullenbak door hierop zwaar vuurwerk tot ontploffing te brengen. Een dergelijk feit is gevaarzettend en geschikt om gevoelens van angst en onveiligheid in de maatschappij teweeg te brengen. De verdachte heeft met zijn handelen de gemeente en daarmee de gemeenschap financiële schade berokkend en hij heeft hiermee overlast veroorzaakt.\n\nHet hof heeft acht geslagen op een de verdachte betreffend uittreksel Justitiële Documentatie van 1 juni 2026, waaruit blijkt dat de verdachte niet eerder voor een vergelijkbaar feit is veroordeeld.\n\nTen aanzien van de redelijke termijn als bedoeld in artikel 6, eerste lid, van het Europees Verdrag tot bescherming van de rechten van de mens en de fundamentele vrijheden (EVRM) overweegt het hof dat deze is aangevangen op 6 maart 2023. In eerste aanleg is de redelijke termijn niet overschreden. Het hof stelt vast dat de behandeling van de zaak in hoger beroep niet heeft plaatsgevonden binnen de daartoe gestelde redelijke termijn,. Namens de verdachte is immers op 4 juli 2023 hoger beroep ingesteld en het hof wijst op 8 juli 2026 eindarrest. De redelijke termijn van de berechting in hoger beroep is derhalve met meer dan één jaar overschreden. Het hof ziet, ook gelet op de duur van de procedure als geheel, aanleiding te volstaan met de constatering van dit verzuim, gelet op de gekozen strafmodaliteit en de hoogte van de op te leggen straf.\n\nHet hof is – alles afwegende – van oordeel dat een onvoorwaardelijke taakstraf van na te melden duur een passende en geboden reactie vormt. Anders dan de verdediging heeft bepleit acht het hof een geldboete, gelet op de context waarin en de wijze waarop de vernieling plaatsvond – tijdens de jaarwisseling en met (illegaal) vuurwerk – niet passend. Evenmin zal om die reden toepassing worden gegeven aan het bepaalde in artikel 9a van het Wetboek van Strafrecht.\n\nVorderingen tot schadevergoeding\n\nIn het onderhavige strafproces hebben tweeëntwintig verbalisanten zich als benadeelde partij gevoegd ter zake van het onder 2 ten laste gelegde. De benadeelde partijen [verbalisant 17] , [verbalisant 12] , [verbalisant 8] , [verbalisant 9] , [verbalisant 19] , [verbalisant 20] , [verbalisant 18] , [verbalisant 15] , [verbalisant 10] , [verbalisant 4] , [verbalisant 1] , [verbalisant 16] , [verbalisant 3] , [aspirant] , [verbalisant 7] , [hoofdagent] , [verbalisant 14] , [verbalisant 5] en [verbalisant 6] vorderen per persoon een vergoeding van € 350,00 aan immateriële schade. De benadeelde partijen [verbalisant 13] en [verbalisant 11] vorderen per persoon een vergoeding van € 400,00 aan immateriële schade en de benadeelde partij [verbalisant 2] vordert een vergoeding van € 750,00 aan immateriële schade.\n\nNu de verdachte ter zake van het onder 2 tenlastegelegde wordt vrijgesproken, zullen de benadeelde partijen niet-ontvankelijk worden verklaard in hun vordering.\n\nGelet daarop zullen de benadeelde partijen worden veroordeeld in de kosten die de verdachte tot aan deze uitspraak in verband met de verdediging tegen die vorderingen heeft moeten maken, welke kosten het hof vooralsnog begroot op nihil.\n\nToepasselijke wettelijke voorschriften\n\nHet hof heeft gelet op de artikelen 9, 22c, 22d en 350 van het Wetboek van Strafrecht, zoals zij rechtens gelden dan wel golden.\n\nBESLISSING\n\nHet hof:\n\nVerklaart de verdachte niet-ontvankelijk in het hoger beroep, voor zover gericht tegen de beslissing ter zake van het onder 1 tenlastegelegde.\n\nVernietigt het vonnis waarvan beroep voor zover thans aan het oordeel van het hof onderworpen en doet in zoverre opnieuw recht:\n\nVerklaart niet bewezen dat de verdachte het onder 2 tenlastegelegde heeft begaan en spreekt de verdachte daarvan vrij.\n\nVerklaart, zoals hiervoor overwogen, bewezen dat de verdachte het onder 3 tenlastegelegde heeft begaan.\n\nVerklaart niet bewezen hetgeen de verdachte meer of anders is tenlastegelegd dan hierboven is bewezenverklaard en spreekt de verdachte daarvan vrij.\n\nVerklaart het onder 3 bewezenverklaarde strafbaar, kwalificeert dit als hiervoor vermeld en verklaart de verdachte strafbaar.\n\nVeroordeelt de verdachte tot een taakstrafvoor de duur van60 (zestig) uren, indien niet naar behoren verricht te vervangen door30 (dertig) dagen hechtenis.\n\nBeveelt dat de tijd die door de verdachte vóór de tenuitvoerlegging van deze uitspraak in enige in artikel 27, eerste lid, van het Wetboek van Strafrecht bedoelde vorm van voorarrest is doorgebracht, bij de uitvoering van de opgelegde taakstraf in mindering zal worden gebracht, volgens de maatstaf van 2 uren taakstraf per in voorarrest doorgebrachte dag, voor zover die tijd niet reeds op een andere straf in mindering is gebracht.\n\nVordering van de benadeelde partijen:\n\n- [verbalisant 17] ,\n\n- [verbalisant 12] ,\n\n- [verbalisant 13] ,\n\n- [verbalisant 8] ,\n\n- [verbalisant 9] ,\n\n- [verbalisant 19] ,\n\n- [verbalisant 20] ,\n\n- [verbalisant 11]\n\n- [verbalisant 18] ,\n\n- [verbalisant 15] ,\n\n- [verbalisant 10] ,\n\n- [verbalisant 4] ,\n\n- [verbalisant 1] ,\n\n- [verbalisant 16] ,\n\n- [verbalisant 3] ,\n\n- [verbalisant 2]\n\n- [aspirant] ,\n\n- [verbalisant 7] ,\n\n- [hoofdagent] ,\n\n- [verbalisant 14] ,\n\n- [verbalisant 5] , en\n\n- [verbalisant 6]\n\nVerklaart de hiervoor genoemde benadeelde partijen telkens niet-ontvankelijk in hun vordering tot schadevergoeding.\n\nVeroordeelt de hiervoor genoemde benadeelde partijen telkens in de door verdachte gemaakte kosten en begroot deze telkens op nihil.\n\nDit arrest is gewezen door mr. F.W. Pieters, als voorzitter, mr. E.C. van Veen en mr. M.C. Bruining, leden, in bijzijn van de griffier mr. V.V. de Lange.\n\nHet is uitgesproken op de openbare terechtzitting van het hof van 8 juli 2026.","https:\u002F\u002Fdeeplink.rechtspraak.nl\u002Fuitspraak?id=ECLI:NL:GHDHA:2026:2250","ecli-nl-ghdha-2026-2250",{"courtName":52,"legalDomain":53,"decisionType":32,"procedureType":33},"Den Haag","Strafrecht",{"id":55,"ecli":56,"caseNumber":14,"courtId":57,"courtName":14,"decisionDate":23,"fullText":58,"language":25,"source":26,"sourceUrl":59,"summary":14,"slug":60,"metadata":61},"348","ECLI:NL:RBDHA:2026:18721",65,"RECHTBANK DEN HAAG\n\nZittingsplaats Groningen\n\nBestuursrecht\n\nzaaknummer: NL26.20806\n uitspraak van de enkelvoudige kamer in de zaak tussen\n \n [naam], eiseres,\n\nV-nummer: [v-nummer:],\n\n(gemachtigde: mr. I.M. Zuidhoek),\n\nen\n\nde minister van Asiel en Migratie, de minister.\n\nInleiding\n\n1. In deze uitspraak beoordeelt de rechtbank het beroep van eiseres tegen het niet in behandeling nemen van de aanvraag tot het verlenen van een verblijfsvergunning asiel voor bepaalde tijd. De minister heeft de aanvraag met het bestreden besluit van 7 april 2026 niet in behandeling genomen omdat daarvoor Frankrijk verantwoordelijk is.\n\n1.1.. De rechtbank doet op grond van artikel 8:54 van de Algemene wet bestuursrecht (Awb) uitspraak zonder zitting.\n\nBeoordeling door de rechtbank\n\n2. De rechtbank beoordeelt het niet in behandeling nemen van de asielaanvraag van eiseres. Zij doet dat mede aan de hand van de argumenten die eiseres heeft aangevoerd, de beroepsgronden.\n\n3. De rechtbank verklaart het beroep ongegrond. Dat betekent dat eiseres ongelijk krijgt en het bestreden besluit in stand blijft. Hierna legt de rechtbank uit hoe zij tot dit oordeel komt en welke gevolgen dit oordeel heeft.\n\nToepasselijk recht\n\n4. Op deze zaak is het recht van toepassing dat gold vóór 12 juni 2026.\n\nTotstandkoming van het besluit\n\n5. De Europese Unie heeft gezamenlijke regelgeving over het in behandeling nemen van asielaanvragen. Die staat in de Dublinverordening.Op grond van de Dublinverordening neemt de minister een asielaanvraag niet in behandeling als is vastgesteld dat een andere lidstaat verantwoordelijk is voor de behandeling daarvan.In dit geval heeft Nederland bij Frankrijk een verzoek om terugname gedaan. Frankrijk heeft dit verzoek aanvaard.\n\nMag de minister ten opzichte van Frankrijk uitgaan van het interstatelijk vertrouwensbeginsel?\n\n6. Eiseres stelt zich op het standpunt dat er in Frankrijk voor haar een onveilige situatie zal optreden. Dit is het gevolg van de aanwezigheid van veel Libanezen in Frankrijk, waaronder ook de familie van haar moeder die haar eerder al bedreigde. Bovendien heeft eiseres in Nederland een community gevonden waar zij zich veilig bij voelt en in Frankrijk heeft zij niemand, dit is voor haar een angstaanjagend vooruitzicht. Dit terwijl in Nederland er een sterke en diverse LHBT-gemeenschap is waar zij zich veilig voelt. Volgens eiseres is er in Frankrijk bovendien nog steeds een groot probleem met betrekking tot de opvang van asielzoekers. Ze verwijst naar het AIDA-rapport over Frankrijk, update 2024.Er is een tekort aan opvangplekken en eiseres loopt bij terugkeer een reëel risico om in een situatie van materiële deprivatie terecht te komen. Volgens eiseres is het bestreden besluit niet zorgvuldig voorbereid en berust het evenmin op een deugdelijke motivering.\n\n6.1.. De beroepsgrond slaagt niet. Naar het oordeel van de rechtbank mag de minister ten aanzien van Frankrijk uitgaan van het interstatelijk vertrouwensbeginsel. De Afdelingheeft meermaals bevestigd dat ten aanzien van Frankrijk in algemene zin kan worden uitgegaan van het interstatelijk vertrouwensbeginsel. Hierbij is ook het AIDA rapport, update 2024, betrokken. De rechtbank overweegt ambtshalve dat ook het recente AIDA rapport, update 2025, geen wezenlijk ander beeld geeft van de opvangvoorzieningen in Frankrijk dan de informatie die is betrokken door de Afdeling in eerdere uitspraken.\n\n6.2.. Uit de AIDA rapporten blijkt niet dat sprake is van structurele tekortkomingen in de opvang of asielprocedure, ook niet ten aanzien van de LHTBI-gemeenschap. Eiseres heeft bovendien niet aannemelijk gemaakt dat zij bij overdracht aan Frankrijk persoonlijk geen opvang, rechtsbescherming of toegang tot de procedure zal krijgen. Eiseres heeft niet eerder een asielaanvraag in Frankrijk ingediend waardoor zij geen persoonlijke ervaring heeft met de kwaliteit van de asielprocedure en de opvangvoorzieningen in Frankrijk.\n\n6.3.. Naar het oordeel van de rechtbank heeft de minister zich niet ten onrechte op het standpunt gesteld dat eiseres niet aannemelijk heeft gemaakt dat sprake is van bijzondere, individuele omstandigheden op basis waarvan de minister de aanvraag toch zou moeten behandelen.\n\nConclusie en gevolgen\n\n7. Het beroep is kennelijk ongegrond. Dat betekent dat het bestreden besluit in stand blijft en eiseres overgedragen kan worden aan Frankrijk. Eiseres krijgt geen vergoeding van haar proceskosten.\n\nBeslissing\n\nDe rechtbank verklaart het beroep ongegrond.\n\nDeze uitspraak is gedaan door mr. A. Sibma, rechter, in aanwezigheid van mr. S. Strating, griffier, en openbaar gemaakt door middel van gepseudonimiseerde publicatie op rechtspraak.nl.\n\nDe uitspraak is openbaar gemaakt en bekendgemaakt op:\n\nInformatie over verzet\n\nAls partijen het niet eens zijn met deze uitspraak, kunnen zij een verzetschrift sturen naar de rechtbank waarin zij uitleggen waarom zij het niet eens zijn met deze uitspraak. Het verzetschrift moet worden ingediend binnen zes weken na de dag waarop deze uitspraak is verzonden. Als partijen graag een zitting willen om het verzetschrift toe te lichten, moeten zij dit in het verzetschrift vermelden.\n\n Zie artikel 84 van de Asiel- en migratiebeheerverordening inzake het overgangsrecht.\n\n Verordening (EU) nr. 604\u002F2013.\n\n Dit staat ook in artikel 30, eerste lid, van de Vreemdelingenwet 2000.\n\n Update 2024 van juni 2025.\n\n Afdeling bestuursrechtspraak van de Raad van State.\n\n Update 2025 van mei 2026.\n\n Zie ook de uitspraak van deze rechtbank, zittingsplaats Arnhem, van 3 juli 2026. (ECLI:NL:RBDHA:2026:18469, r.o. 7.1) en de uitspraak van deze rechtbank, zittingsplaats Middelburg, van 25 juni 2026 (ECLI:NL:RBDHA:2026:17711).","https:\u002F\u002Fdeeplink.rechtspraak.nl\u002Fuitspraak?id=ECLI:NL:RBDHA:2026:18721","ecli-nl-rbdha-2026-18721",{"courtName":62,"legalDomain":63,"decisionType":32,"procedureType":33},"Groningen","Bestuursrecht; Vreemdelingenrecht",{"id":65,"ecli":66,"caseNumber":14,"courtId":67,"courtName":14,"decisionDate":23,"fullText":68,"language":25,"source":26,"sourceUrl":69,"summary":14,"slug":70,"metadata":71},"418","ECLI:NL:RBDHA:2026:18726",61,"RECHTBANK DEN HAAG\n\nZittingsplaats Rotterdam\n\nBestuursrecht\n\nzaaknummer: NL26.36068uitspraak van de enkelvoudige kamer in de zaak tussen\n\n [naam eiser] , eiser\n\nV-nummer: [V-nummer]\n\n(gemachtigde: mr. J.S. Dobosz),\n\nen\n\nde minister van Asiel en Migratie, verweerder\n\n(gemachtigde: mr. C. van der Zijde).\n\nSamenvatting\n\n1. Deze uitspraak gaat over de maatregel van vreemdelingenbewaring die aan eiser is opgelegd. Deze maatregel is opgelegd op grond van artikel 59, eerste lid, aanhef en onder a, van de Vreemdelingenwet 2000. Eiser is het niet eens met die maatregel. Hij voert daartegen een beroepsgrond aan. Onder meer aan de hand van deze beroepsgrond beoordeelt de rechtbank de rechtmatigheid van die maatregel en de vraag of aan eiser een schadevergoeding moet worden toegekend.\n\n1.1.. De rechtbank komt in deze uitspraak tot het oordeel dat het beroep gegrond is. Het opleggen van de maatregel van vreemdelingenbewaring is onrechtmatig. De rechtbank kent daarom een schadevergoeding toe. Hieronder legt de rechtbank uit hoe zij tot dit oordeel komt en welke gevolgen dit heeft.\n\n1.2.. In deze uitspraak gebruikt de rechtbank de volgende afkortingen voor de wet- en regelgeving:\n\nAwb: Algemene wet bestuursrecht\n\nVw: Vreemdelingenwet 2000\n\nVb: Vreemdelingenbesluit 2000\n\nProcesverloop\n\n2. Met het bestreden besluit van 29 juni 2026 heeft verweerder aan eiser de maatregel van vreemdelingenbewaring opgelegd en de rechtbank daarvan in kennis gesteld.\n\n2.1.. Deze kennisgeving wordt gelijkgesteld met een door eiser ingesteld beroep. Het beroep wordt ook aangemerkt als een verzoek om schadevergoeding.\n\n2.2.. De rechtbank heeft het beroep op 7 juli 2026 op zitting behandeld. Hieraan hebben deelgenomen: eiser, de gemachtigde van eiser, K.A. Ozdzinska als tolk en de gemachtigde van verweerder.\n\nBeoordeling door de rechtbank\n\nToetsingskader\n\n3. Verweerder kan als het belang van de openbare orde of de nationale veiligheid dat vordert, de vreemdeling die geen rechtmatig verblijf heeft in vreemdelingenbewaring stellen.Verweerder stelt een vreemdeling slechts in vreemdelingenbewaring, voor zover geen minder dwingende maatregelen doeltreffend kunnen worden toegepast en de vreemdelingenbewaring blijft achterwege of wordt beëindigd, indien deze niet langer noodzakelijk is met het oog op het doel van de vreemdelingenbewaring.Deze vreemdeling kan in vreemdelingenbewaring worden gesteld op grond dat het belang van de openbare orde of nationale veiligheid zulks vordert, indien a) een onderduikrisico bestaat, of b) de vreemdeling de voorbereiding van het vertrek of de uitzettingsprocedure ontwijkt of belemmert.De maatregel kan alleen worden opgelegd wegens het bestaan van een onderduikrisico, indien ten minste twee van de gronden, genoemd in artikel 5.6, tweede lid, van het Vb zich voordoen.\n\nGronden\n\n4. Eiser heeft de gronden die aan de maatregel ten grondslag zijn gelegd niet bestreden. De gronden, die de ambtshalve toetsing van de rechtbank doorstaan, zijn tezamen voldoende om de maatregel van bewaring te kunnen dragen.\n\nRechtmatig verblijf\n\n5. Eiser heeft aangevoerd dat er sprake is van een rechtmatig verblijf van eiser in Nederland op grond van artikel 7 van de Richtlijn 2004\u002F38\u002FEG. Eiser is een maand voorafgaand aan de onderhavige zaak opgehouden op 3 juni 2026. Hij heeft ter onderbouwing het proces-verbaal van ophouding overgelegd. Op deze dag is onderzoek gedaan naar de arbeidssituatie van eiser. Gebleken is dat eiser arbeid verricht voor een Nederlands uitzendbureau en beschikte over een arbeidscontract. Eiser is vervolgens heengezonden wegens bestendig verblijf. Verweerder kon ten aanzien van de onderhavige maatregel van bewaring op 29 juni 2026 niet zonder meer terugvallen op het standpunt dat sprake is van voortgezet onrechtmatig verblijf. Dit is onverenigbaar met de bevinding op 3 juni 2026. De maatregel van bewaring is dan ook onvoldoende zorgvuldig voorbereid en onvoldoende gemotiveerd.\n\n5.1.. Verweerder heeft aan de maatregel ten grondslag gelegd dat eiser geen rechtmatig verblijf in Nederland heeft, nu zijn verblijfsrecht als Unieburger bij beschikking van 6 maart 2025 is beëindigd. De rechtbank stelt voorop dat de enkele omstandigheid dat het verblijfsrecht van een Unieburger eerder is beëindigd, niet zonder meer meebrengt dat deze op een later moment geen rechten meer aan het Unierecht kan ontlenen. Indien sprake is van gewijzigde feiten en omstandigheden dient verweerder de verblijfsrechtelijke positie van de betrokkene opnieuw te beoordelen alvorens tot het oordeel te komen dat hij geen rechtmatig verblijf heeft.\n\n5.2.. De rechtbank oordeelt als volgt. In de maatregel van bewaring is vermeld dat eiser heeft verklaard werkzaam te zijn voor een Nederlands uitzendbureau en dit ook heeft aangetoond, dat eiser werkzaam is in België waar hij ook wordt voorzien van woonruimte door de werkgever en dat hij in België mag verblijven. Naar het oordeel van de rechtbank vormen deze omstandigheden concrete aanwijzingen dat de feitelijke situatie van eiser sinds de beschikking van 6 maart 2025 is gewijzigd. Van verweerder mocht daarom worden verwacht dat hij kenbaar zou onderzoeken welke betekenis deze gewijzigde omstandigheden hebben voor de actuele verblijfsrechtelijke positie van eiser. Uit de maatregel van bewaring, het gehoor voorafgaand aan deze maatregel en de overige stukken in het dossier is niet gebleken dat een dergelijk onderzoek heeft plaatsgevonden. Daarbij betrekt de rechtbank dat uit het proces-verbaal van ophouding van eiser op 3 juni 2026 blijkt dat eiser is heengezonden, omdat sprake was van ‘mogelijk bestendig verblijf’. Uit het proces-verbaal van verhoor op die dag blijkt dat het werken voor een Nederlands uitzendbureau hier ook aan de orde is geweest. Vervolgens wordt nog geen maand later in de onderhavige maatregel van bewaring zonder kenbare motivering aangenomen dat eiser geen rechtmatig verblijf heeft. Niet valt in te zien waarom verweerder er zonder nader onderzoek van uit heeft kunnen gaan dat eiser geen aan het Unierecht ontleend verblijfsrecht had. De motivering dat eiser geen rechtmatig verblijf heeft, is onder deze omstandigheden onvoldoende draagkrachtig. Gelet hierop is de maatregel in strijd met artikel 3:2 en 3:46 van de Awb tot stand gekomen en is dan ook onrechtmatig. Deze beroepsgrond slaagt.\n\nConclusie en gevolgen\n\n6. Het beroep tegen de maatregel van vreemdelingenbewaring is gegrond. Deze maatregel is vanaf het moment van het opleggen daarvan onrechtmatig. De rechtbank beveelt de opheffing van deze maatregel met ingang van vandaag.\n\n6.1.. Op grond van artikel 106 van de Vw kan de rechtbank indien zij de opheffing van de maatregel van vreemdelingenbewaring beveelt aan eiser een schadevergoeding ten laste van de Staat toekennen. De rechtbank acht gronden aanwezig om een schadevergoeding toe te kennen voor 10 dagen onrechtmatige (tenuitvoerlegging van de) vreemdelingenbewaring ten bedrage van 0 x € 160,- (verblijf politiecel) en 10 x € 120,- (verblijf detentiecentrum) = € 1.200,-.\n\n6.2.. Eiser krijgt een vergoeding van zijn proceskosten. Verweerder moet deze vergoeding betalen. Deze vergoeding bedraagt € 1.868,- omdat de gemachtigde van eiser geacht wordt beroep te hebben ingesteld en aan de zitting heeft deelgenomen. Verder zijn er geen kosten gemaakt die vergoed kunnen worden.\n\nBeslissing\n\nDe rechtbank:\n\n- verklaart het beroep gegrond;\n\n- veroordeelt de Staat der Nederlanden tot het betalen van € 1.200,- aan schadevergoeding aan eiser, te betalen door de griffier en beveelt de tenuitvoerlegging van deze schadevergoeding;\n\n- beveelt de opheffing van de maatregel van vreemdelingenbewaring met ingang van vandaag;\n\n- veroordeelt verweerder tot betaling van € 1.868,- aan proceskosten aan eiser.\n\nDeze uitspraak is gedaan door mr. S.N. Abdoelkadir, rechter, in aanwezigheid van mr. M. Stehouwer, griffier.\n\nUitgesproken in het openbaar en bekendgemaakt op:\n\nInformatie over hoger beroep\n\nEen partij die het niet eens is met deze uitspraak, kan een hogerberoepschrift sturen naar de Afdeling bestuursrechtspraak van de Raad van State waarin wordt uitgelegd waarom deze partij het niet eens is met de uitspraak. Het hogerberoepschrift moet worden ingediend binnen één week na de dag waarop deze uitspraak is verzonden of na de dag van plaatsing daarvan in het digitale dossier.\n\n Het beroep tegen een maatregel van bewaring wordt ook aangemerkt als een verzoek om toekenning van schadevergoeding. Dit volgt uit artikel 106, eerste lid, van de Vw.\n\n Dit volgt uit artikel 106, eerste lid, van de Vw.\n\n Dit volgt uit artikel 59, eerste lid, aanhef en onder a, van de Vw.\n\n Dit volgt uit artikel 59c van de Vw.\n\n Dit volgt uit artikel 5.5 van het Vb.\n\n Dit volgt uit artikel 5.6, eerste lid, van het Vb.","https:\u002F\u002Fdeeplink.rechtspraak.nl\u002Fuitspraak?id=ECLI:NL:RBDHA:2026:18726","ecli-nl-rbdha-2026-18726",{"courtName":72,"legalDomain":63,"decisionType":32,"procedureType":33},"Rotterdam"]